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Ihr Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V.
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Der Internationale Suchdienst in Bad Arolsen (ITS) ist eines der weltweit größten NS-Archive. Es dokumentiert das Schicksal von Millionen ziviler Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Zu den Unterlagen beim ITS zählen unter anderem Originaldokumente aus Konzentrationslagern, Aufstellungen über Zwangsarbeit, Emigrationslisten und Akten aus Displaced Persons Camps. Diese Bestände sind einzigartig in ihrem Umfang und ihrer Bedeutung. Seit November 2007 ist das Archiv der Forschung zugänglich und steht auch Besuchern offen. Der Altertumsverein Paderborn lädt alle Interessierten am Freitag, den 25. Mai zur Besichtigung des internationalen Suchdienstes ein. Die Exkursion wird vom stellvertretenden Vereinsdirektor Dr. Andreas Neuwöhner geleitet. >> Jetzt anmelden/Kontakt  Bad Arolsen, 1962, Der ITS in der Nachkriegszeit, Quelle: internationaler Suchdienst Wichtiger Hinweis: Zu dieser Veranstaltung wird kein Bus eingesetzt, die Teilnehmer reisen eigenständig an. Von Paderborn aus können Fahrgemeinschaften gebildet werden. Abfahrtszeit und -ort: 8.30 Uhr, Stadtarchiv Paderborn, Pontanusstraße 55, 33102 Paderborn. |
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Unsere Sommerstudienfahrt vom 24. - 26. August 2012 „Klöster und Glas – Kulturgenuss in Mainfranken“ Eine klare Abgrenzung des Frankenlandes ist schwierig. Franken besiedelten nach 550 von Neckar und Untermain aus ein vom Main durchflossenes Gebiet, das sich bis Schwaben und Thüringen erstreckte. Nach 930 wurde Ostfranken (im Gegensatz zu Frankreich mit den Westfranken) al s eigenes Herzogtum gebildet. Die Ziele der diesjährigen Sommerstudienfahrt liegen überwiegend im Regierungsbezirk „Unterfranken“ mit der Hauptstadt Würzburg. Seit 1946 heißt das politische Territorium offiziell so, im Volksmund hat sich der Name „Mainfranken“ erhalten. Das milde Klima im Flusstal, Holzreichtum, einfache Transportwege auf dem Wasser, unterschiedlich anstehender Sandstein u.v.m. regten früh zu Siedlungstätigkeit, Klostergründungen, Weinbau und ausschweifender Bautätigkeit an. Im waldreichen Spessart, nördlich des Mains, wird nachweislich seit dem 12. Jahrhundert bis heute Glas hergestellt. |
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Historiker hat eine Geschichtslandschaft für Laien erschlossen  Prof. Dr. Heinrich Rüthing betreute als Vorstandsmitglied des Altertumsvereins viele interessante Studienfahrten und Ausflüge. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vergibt seinen mit 3.100 Euro dotierten Förderpreis für westfälische Landeskunde in diesem Jahr an den in Lichtenau (Kreis Paderborn) geborenen Prof. Dr. Heinrich Rüthing. Das hat der LWL-Kulturausschuss jetzt in Münster beschlossen."Bei seinem Engagement für den Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens Abteilung Paderborn sowie für den Historischen Verein für die Grafschaft Ravensberg hat er mit Vorträgen und regionalgeschichtlichen Exkursionen im östlichen Westfalen eine ganze Geschichtslandschaft für geschichtsinteressierte Laien erschlossen. Er trägt historische Forschung an Laien heran und vermittelt sie mit einer eindrucksvollen Rhetorik. Ihm gelingt es, vergangene Zeiten lebendig werden zu lassen", heißt es in der Begründung des Rates für westfälische Landeskunde. |
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 Liebe Mitglieder, Ausstellungs- und Museumsbesuche, spannende Ausflüge und Exkursionen sowie landesgeschichtliche Vorträge: Auch im Fühling und Sommer 2012 können wir Ihnen wieder ein interessantes Programm anbieten. Anmeldungen für die Exkursionen sind schriftlich beim Verein, Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv), 33095 Paderborn, gegen Abbuchung (nur Vereinsmitglieder) oder bei der Bonifatiusbuchhandlung, Liboristr. 1-3, 33098 Paderborn, gegen Barzahlung möglich. Weitere Infos im Rundbrief |
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Zink, Blei und Schwefelkies 
Bestwig-Ramsbeck. Für seine wissenschaftliche Grundlagenforschung zum sauerländischen Montanwesen wurde der Historiker Dr. Jan Ludwig jetzt mit dem Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis des Altertumsvereins Paderborn ausgezeichnet. Im Besucherbergwerk Ramsbeck fand am Sonntag die Preisverleihung statt. „Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine Forschungsarbeit über das Sauerland berücksichtigen können“, erklärt Vereinsdirektor Dr. Hermann-Josef Schmalor. Der letzte Preis wurde für eine archäologische Studie in Brilon-Rösenbeck vergeben. Der Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis, der vom Altertumsverein bisher 20mal verliehen wurde, ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert. Bisher wurden zwei Habilitationen 17 Dissertationen und eine Magisterarbeit ausgezeichnet. Dr. Hermann Josef Schmalor würdigte in seiner Ansprache die Arbeit von Dr. Jan Ludwig als wichtigen Beitrag zur Regionalgeschichte. Sie setze die Reihe der seit 1991 durch den Altertumsverein ausgezeichneten Werke fort und entspreche insofern dem Anliegen des Preises, hervorragende Arbeiten junger Historiker und Historikerinnen zur Geschichte Ost- und Südwestfalens zu ehren. |
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Paderborn. „Gleiche Sorgfalt widmen wir allen Denkmälern der Vorzeit, um die Überbleibsel alter Kunst und Tradition zu erforschen und zu erhalten – Altertümer aller Art werden wir sammeln...,“ schrieben die Gründungsväter des Altertumsvereins Paderborn Paul Wigand und August von Haxthausen schon im Jahr 1819. Der Altertumsverein Paderborn hat in seiner über 185-jährigen Geschichte nachhaltige Spuren im ostwestfälischen Raum hinterlassen. Seit seiner Gründung im Jahr 1824 steht er für die Erhaltung und Sicherung historischer Dokumente. Damals rettete der Verein die bedrohten Archivbestände von säkularisierten Klöstern und gab das Westfälische Urkundenbuch heraus. Die Sammlung und Erforschung von Archivalien, Büchern, Münzen sowie Kunst- und Alltagsgegenständen betreiben die Mitglieder des Altertumsvereins bis heute mit Leidenschaft. Auch die Förderung von Nachwuchshistorikern stehen im Fokus der Vereinsarbeit: Jährlich wird der Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis an junge Wissenschaftler vergeben. Über 880 Menschen aus dem Kreis Paderborn und den angrenzenden Regionen unterstützen den Verein mit einer Mitgliedschaft bei seiner ehrenamtlichen Kulturarbeit. Auf der Mitgliederversammlung in Schloss Neuhaus informierte Vereinsdirektor Dr. Hermann-Josef Schmalor die Mitglieder über das umfangreiche Engagement des Paderborner Altertumsvereins. Dazu standen auch Vorstandswahlen an: In diesem Jahr schieden wegen der Altersgrenze von 70 Jahren mit dem Bielefelder Historiker Heinrich Rüthing und Günther Wißbrock zwei langjährige, engagierte Vorstandmitglieder aus. Für Heinrich Rüthing übernimmt nun die Archäologin Marianne Moser im Vorstand die Organisation der Ausflüge und Studienfahrten. Neben der Sommerstudienfahrt „auf den Spuren der Bischöfe von Brandenburg“ betreut sie auch die archäologische Lehrwanderung, die am 3. September nach Enger und Spenge führt. Das Amt des Schriftführers übernimmt die Historikerin Marianne Witt-Stuhr. In den Beirat des Vereins wurden Wilhelm Grabe, Dr. Martin Kroker, Msgr. Andreas Kurte, Roland Linde, Dr. Eva Maria Seng, Dr. Sven Spiong und Wolfgang Stüken neu gewählt. |
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Onkel Jupp kommt ins Lexikon
»Westfälische Biographie« gibt Auskunft nicht nur über die bedeutsamen Personen der Region Von Manfred Stienecke Paderborn (WV). Wer noch etwas über seine Urgroßtante oder die ehemaligen Schützenkönige seines Heimatdorfes weiß, kann dies jetzt dauerhaft für die Nachwelt festhalten. Nun gibt es die »Westfälischen Biographien« im Internet.
 Das virtuelle Personen-Lexikon kann von Jedermann mit weiteren Angaben gefüttert werden. »Wir nehmen alle Personen auf, die für unsere Region Bedeutung haben«, verspricht der Vorsitzende des Vereins für Geschichte in Paderborn, Dr. Michael Wittig. Gemeinsam mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde kümmern sich die Historiker um die Lebensbilder der Männer und Frauen, die zwischen Siegen und Tecklenburg gelebt und gewirkt haben. Schwerpunkt des Betätigungsfeldes sei allerdings Ostwestfalen-Lippe. Zwei Jahre lang dauerten die Vorarbeiten. Jetzt konnte die Idee endlich umgesetzt werden. Seit gestern finden Internet-Nutzer auf der speziell eingerichteten Seite biografische Angaben zu 719 Personen. Die älteste hier bekannte Westfälin ist die 1221 verblichene Äbtissin Adelheid II. von Büren, zuletzt eingestellt wurde der kürzlich gestorbene und aus Paderborn stammende Komponist Hans Ulrich Humpert. Noch lebende Personen werden nicht in das Lexikon aufgenommen. Abiturientin Lea Rönsch hat die Zeit zwischen ihrem Schulabschluss und der Aufnahme des Studiums dazu genutzt, die Internet-Seite benutzerfreundlich einzurichten und die bislang vorrätigen Lebensbilder einzustellen. Zwischen zwei und vier Seiten lang sind die ausführlichen Biografien. Es gibt aber auch viele nur auf die notwendigsten Lebensdaten beschränkten Einträge. Hier dürfen die Nutzer weiterhelfen. Sie können Einträge ergänzen und korrigieren sowie neue Personen zur Aufnahme in das virtuelle Lexikon vorschlagen. »Wir möchten vor allem Ortsheimatpfleger und Ortschronisten ermuntern, Namenslisten zum Beispiel der örtlichen Pfarrer oder Lehrer weiterzugeben«, sagt Wittig. Ein zehnköpfiger Arbeitskreis sichtet die Vorschläge, bevor sie eingestellt werden. »Wir möchten keine ungefilterten Eingaben«, erklärt Dr. Andreas Neuwöhner. »Wir sorgen für eine gewisse historische Sachbeurteilung.« Die Redaktion wähle jedoch keine Personen aus, sondern kontrolliere die Einträge nur auf ihre Richtigkeit, betont Wittig.
Vorbild für das Paderborner Internet-Lexikon ist die »Sächsische Biographie«, die eher an den Start gegangen ist und mittlerweile bereits mehr als 9700 Personen auflistet. Ähnlich wie das Projekt des Freistaates unterscheidet auch die »Westfälische Biographie« in den Suchlisten zwischen ausführlichen Lebensbildern (grau unterlegt) und knappen Einträgen (weiß), die aber laufend ergänzt werden können. Wie gut das Angebot genutzt wird, müssen die nächsten Wochen und Monate zeigen. Neuwöhner: »Wir sind sehr gespannt darauf, ob es pro Woche zwei oder doch eher 200 Beiträge aus der Bevölkerung gibt.«
Weitere Informationen (Quelle: Westfalenblatt ) |
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„Gleiche Sorgfalt widmen wir allen Denkmälern der Vorzeit, um die Überbleibsel alter Kunst und Tradition zu erforschen und zu erhalten – Altertümer aller Art werden wir sammeln...,“ schrieben die Gründungsväter des Altertumsvereins Paderborn Paul Wigand und August von Haxthausen schon im Jahr 1819. Die Sammlung und Erforschung von Archivalien, Büchern, Münzen sowie Kunst- und Alltagsgegenständen betreiben die Mitglieder des Altertumsvereins bis heute mit Leidenschaft. |
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Der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V., zumeist kurz Altertumsverein genannt, wurde 1824 als einer der frühesten historischen Vereine in Deutschland gegründet. Wir sind ein Verein nicht nur für Historikerinnen und Historiker, sondern für alle, die Freude an der Erforschung und Darstellung der westfälischen Geschichte haben.
Ca. 900 Mitglieder, vorwiegend aus den Regierungsbezirken Arnsberg und Detmold, verbunden durch das gemeinsame historische Interesse an Westfalen, gehören derzeit der Abteilung Paderborn an. Im Regierungsbezirk Münster sind die Freunde der westfälischen Geschichte in der Vereinsabteilung Münster, unserem 1825 gegründeten Schwesterverein, organisiert.
>> Informationen zum aktuellen Vereinsprogramm |
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