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Ihr Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V.
Archäologie in der Paderborner Altstadt

Aktuelle Grabungs- und Forschungsergebnisse

Am Dienstag, dem 7. Februar 2012,  berichtet der Stadtarchäologe Dr. Sven Spiong im Rahmen der Vortragsreihe des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens um 19.30 Uhr über die neuen Forschungsergebnisse der Archäologie in Paderborn. Der Vortrag findet in der Theologischen Fakultät Paderborn, Kamp 6, Hörsaal 2 statt.

Foto von der Grabung an der Mühlenstraße, auf dem ein Ausgrabungsteam der Stadtarchäologie die Überreste aus mehr als 2000 Jahren Geschichte freilegt. In der Mitte links ist der Grundriss eines in den Boden eingegrabenen Hauses aus der Zeit Karls des Großen zu sehen. (Fotonachweis: LWL/Spiong)

In den letzten Jahren konzentrierte sich die Arbeit der Stadtarchäologie auf zahlreiche interessante Ausgrabungen in der historischen Altstadt. Die Erforschung des innerstädtischen Hellweges unter dem neuen Ükernplatz, die Entdeckung eines Hausgrundrisses aus der Zeit Karls des Großen in der Mühlenstraße, über 2.000 Jahre alte Funde an der Westernmauer und die Keller städtischer Bürgerhäuser im Schildern, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen, sind nur einige spannende Ergebnisse der Arbeiten im Gelände. Hinzu kommen Fundmeldungen auch außerhalb des Stadtgebietes, die für die Geschichte Paderborns von Bedeutung sind: Der Siegelstempel eines Abtes vom Paderborner Kloster Abdinghof – erst kürzlich bei  Bad Driburg gefunden – ist ein schönes Beispiel für die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Helfern.

Aktuell laufende Forschungsprojekte und abgeschlossene Arbeiten zur Archäologie der werdenden und sich weiter entwickelnde Stadt Paderborn von der Zeit Karls des Großen bis zum ausgehenden Mittelalter geben ein immer plastischeres Bild vom Ursprung und der Frühzeit der Stadt.

 
400 Jahre altes Siegel liegt im Feld

Ab in die Vitrine: Sondengänger findet Stempel eines Paderborner Abts aus dem 16. Jahrhundert

Besonderer Fund: Historiker Hermann-Josef Schmalor (l.) und Museumsleiter Dr. Martin Kroker präsentieren den glänzenden Siegelstempel (links), der vor mehr als 400 Jahren für einen Abt angefertigt worden war und die Jahrhunderte erstaunlich unversehrt überstanden hat. Auf dem Abdruck ist in der Mitte ein Bildnis des Abtes zu erkennen. FOTOS: R. ROHLF

Paderborn. (SABINE KAUKE- Neue Westfälische, Fotos Reinhard Rohlf) „Danach kann man nicht suchen“, stellt derHistoriker Dr. Hermann-Josef Schmalor klar: „Das ist wirklich ein Zufallsfund“. Und was für einer. Das golden glänzende Stück Metall, das ein privater Sondengänger vor gut zwei Wochen auf einem Feld nahe Bad Driburg entdeckte, entpuppte sich als über 400 Jahre alter und dennoch bestens erhaltener Siegelstempel eines Paderborner Abtes.

Dabei war es für die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe anfangs gar nicht einfach, den Bronzefund zu analysieren, berichtet Dr. Martin Kroker, Leiter des Museums in der Kaiserpfalz. „Vom abgebildeten Bischofsstab konnten wir zunächst nur auf etwas Kirchliches schließen.“ Ein Abdruck des Siegels machte die Schrift dann schon deutlicher. Dr. Hermann-Josef Schmalor, Direktor des Altertumsvereins Paderborn, brachte schließlich Licht ins Dunkel. „Es war kniffelig, die Umschrift nicht richtig zu erkennen, einige Stellen waren unleserlich“, erzählt der Leiter der Erzbischöflichen Bibliothek. Das Entziffern der Worte „Petri et Pauli in Paderborn“ und einiger Buchstaben aus einem Vornamen brachten die Experten weiter: „Es musste sich um das Benediktinerkloster Abdinghof handeln“. Und im Archiv des Altertumsvereins fand Schmalor tatsächlich das Gegenstück zum Siegelstempel: eine Urkunde aus dem Jahr 1584 von Abt Jodokus Rosa. Dieser Pachtvertrag enthält einen Teil des Siegels. „Die direkte Zuordnung zur Urkunde mit Siegelabdruck ist ein seltener Glücksfall für die Archäologen“, frohlockt jetzt nicht nur der Historiker.

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Geschichte aus Glas
Glaspokal erinnert an Offizier-Reitschule am Abdinghof
Dr. Hermann-Josef Schmalor und Dr. Norbert Börste freuen sich über das Erinnerungsglas der ehemaligen Offizier-Reitschule im Abdinghof, das nun die kulturhistorische Sammlung des Altertumsvereins bereichert.
 
 „Gleiche Sorgfalt widmen wir allen Denkmälern der Vorzeit, um die Überbleibsel alter Kunst und Tradition zu erforschen und zu erhalten – Altertümer aller Art werden wir sammeln...,“ schrieben schon die Gründungsväter des Altertumsvereins Paderborn Paul Wigand und August von Haxthausen im Jahr 1819. Die Sammlung und Erforschung von Büchern, Münzen, Archivalien sowie Kunst- und Alltagsgegenständen betreiben die Mitglieder des Altertumsvereins bis heute mit Leidenschaft.
 
Hunderte einzigartige Sammlungsobjekte bereichern als wichtige Zeugen der westfälischen Geschichte die unterschiedlichsten Museen der Region. Allein dem Paderborner Museum für Stadtgeschichte hat der Verein über 2.000 Leihgaben zur Verfügung gestellt. Nun kommt aus der ehemaligen Paderborner Offiziersreitschule ein einzigartiger Schatz in die umfangreiche kulturhistorische Sammlung des Vereins. „Bei dem Pokal handelt sich um ein sogenanntes Erinnerungsglas. Es ist das einzige bisher bekannte Exponat aus der Offizier-Reitschule am Abdinghof,“ betont Dr. Norbert Börste. Der Leiter des Historischen Museums im Marstall in Paderborn – Schloß Neuhaus engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich als Kustos der Kunst- und kulturhistorischen Vereinssammlung.Das Glas mit den Initialen der Paderborner Offizier-Reitschule gehörte Vizefeldwebel Bernhard Radloff, der 1969 mit 87 Jahren in Bielefeld starb. „Der Pokal war immer im Familienbesitz und zog von Paderborn über Bielefeld, Hannover, Berlin und schließlich bis nach Wien. Jetzt  ist er wieder nach Paderborn zurückgekehrt und bereichert nun die Sammlung des Vereins,“ freut sich Vereinsdirektor Dr. Hermann-Josef Schmalor.Die Offizier-Reitschule in Paderborn war eine Schulungseinrichtung des preußischen Heeres. Die Domstadt beherbergte vor dem 1. Weltkrieg zeitweise auch einzelne auf höherer Kommandoebene angesiedelte Einrichtungen wie beispielsweise die Offizier-Reitschule. Im Abdinghof lernten sowohl Kavallerie-Offiziere als auch Offiziere anderer Truppengattungen das Reiten sowie spezielle Reitmanöver. Die mit dem Status einer Brigade versehene Schule nahm 1906 im Abdinghofkloster ihren Unterrichtsbetrieb auf.
 
Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis

Zink, Blei und Schwefelkies

Dr. Hermann-Josef Schmalor überreicht die Urkunde an Dr. Jan Ludwig (von links).

Bestwig-Ramsbeck. Für seine wissenschaftliche Grundlagenforschung zum sauerländischen Montanwesen wurde der Historiker Dr.  Jan Ludwig jetzt mit dem Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis des Altertumsvereins Paderborn ausgezeichnet. Im Besucherbergwerk Ramsbeck fand am Sonntag die Preisverleihung statt. „Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine Forschungsarbeit über das Sauerland berücksichtigen können“, erklärt Vereinsdirektor Dr. Hermann-Josef Schmalor. Der letzte Preis wurde für eine archäologische Studie in Brilon-Rösenbeck vergeben. Der Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis, der vom Altertumsverein bisher 20mal verliehen wurde, ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert. Bisher wurden zwei Habilitationen 17 Dissertationen und eine Magisterarbeit ausgezeichnet.

Dr. Hermann Josef Schmalor würdigte in seiner Ansprache die Arbeit von Dr. Jan Ludwig als wichtigen Beitrag zur Regionalgeschichte. Sie setze die Reihe der seit 1991 durch den Altertumsverein ausgezeichneten Werke fort und entspreche insofern dem Anliegen des Preises, hervorragende Arbeiten junger Historiker und Historikerinnen zur Geschichte Ost- und Südwestfalens zu ehren.

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Geschichte entdecken- Das Vereinsprogramm

  Tagestour zur Bielefelder Sparrenburg

Liebe Mitglieder,

Ausstellungs- und Museumsbesuche, spannende Ausflüge und Exkursionen sowie landesgeschichtliche Vorträge: Auch im Winteralbjahr 2011/2012 können wir Ihnen wieder ein interessantes Programm anbieten. Aus aktuellem Anlass werden wir uns im kommenden Wintersemester mehrfach mit dem Thema „Glas“ beschäftigen. Das hat zwei Gründe: Ein vom Historischen Museum im Marstall von Schloß Neuhaus und der Glasmalerei Peters, Paderborn, getragenes und durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstütztes mehrjähriges interdisziplinäres Forschungsprojekt  zur Farbverglasung des Paderborner Domes vom Mittelalter bis in die Neuzeit konnte soeben erfolgreich abgeschlossen werden. Die Ergebnisse sollen im kommenden Jahr in unserer  Reihe „Studien und Quellen zur westfälischen Geschichte“ veröffentlicht werden (Siehe dazu auch S. 5 dieses Rundbriefs.), doch möchten wir Ihnen Einzelaspekte schon vorab in zwei Vorträgen und bei einem Ausstellungsbesuch präsentieren. Hinzu kommt, dass die Glasmalerei Peters, die das Forschungsprojekt finanziell maßgeblich gefördert hat, im nächsten Jahr ihr hundertjähriges Firmenjubiläum begeht. Das nehmen wir zum Anlass für eine Betriebsbesichtigung. Selbstverständlich werden wir uns nicht nur mit Glas befassen, sondern auch mit andren interessanten Themen – bis hin zum „Wilden Westen“. 

Anmeldungen für die Exkursionen sind schriftlich beim Verein, Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv), 33095 Paderborn, gegen Abbuchung (nur Vereinsmitglieder) oder bei der Bonifatiusbuchhandlung, Liboristr. 1-3, 33098 Paderborn, gegen Barzahlung möglich.

Weitere Infos im Herbstrundbrief 2011

 

 
Altertumsverein mit neuen Gesichtern

Engagiert für die kulturelle Arbeit in der Region – dafür stehen die alten und neuen Vorstandsmitglieder Marianne Moser, Schatzmeister Franz-Josef Krüger, Vereinsdirektor Dr. Hermann-Josef Schmalor, Geschäftsführer Rolf-Dietrich Müller, Schriftführerin Marianne Witt-Stuhr sowie der stellvertretende Direktor Dr. Andreas Neuwöhner und (nicht im Bild) Dr. Rainer Decker.

 

Paderborn. „Gleiche Sorgfalt widmen wir allen Denkmälern der Vorzeit, um die Überbleibsel alter Kunst und Tradition zu erforschen und zu erhalten – Altertümer aller Art werden wir sammeln...,“ schrieben die Gründungsväter des Altertumsvereins Paderborn Paul Wigand und August von Haxthausen schon im Jahr 1819. Der Altertumsverein Paderborn hat in seiner über 185-jährigen Geschichte nachhaltige Spuren im ostwestfälischen Raum hinterlassen. Seit seiner Gründung im Jahr 1824 steht er für die Erhaltung und Sicherung historischer Dokumente. Damals rettete der Verein die bedrohten Archivbestände von säkularisierten Klöstern und gab das Westfälische Urkundenbuch heraus. Die Sammlung und Erforschung von Archivalien, Büchern, Münzen sowie Kunst- und Alltagsgegenständen betreiben die Mitglieder des Altertumsvereins bis heute mit Leidenschaft. Auch die Förderung von Nachwuchshistorikern stehen im Fokus der Vereinsarbeit: Jährlich wird der Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis an junge Wissenschaftler vergeben. Über 880 Menschen aus dem Kreis Paderborn und den angrenzenden Regionen unterstützen den Verein mit einer Mitgliedschaft bei seiner ehrenamtlichen Kulturarbeit.

 

Auf der Mitgliederversammlung in Schloss Neuhaus informierte Vereinsdirektor Dr. Hermann-Josef Schmalor die Mitglieder über das umfangreiche Engagement des Paderborner Altertumsvereins. Dazu standen auch Vorstandswahlen an: In diesem Jahr schieden wegen der Altersgrenze von 70 Jahren mit dem Bielefelder Historiker Heinrich Rüthing und Günther Wißbrock zwei langjährige, engagierte Vorstandmitglieder aus. Für Heinrich Rüthing übernimmt nun die Archäologin Marianne Moser im Vorstand die Organisation der Ausflüge und Studienfahrten. Neben der Sommerstudienfahrt „auf den Spuren der Bischöfe von Brandenburg“ betreut sie auch die archäologische Lehrwanderung, die am 3. September nach Enger und Spenge führt. Das Amt des Schriftführers übernimmt die Historikerin Marianne Witt-Stuhr. In den Beirat des Vereins wurden Wilhelm Grabe, Dr. Martin Kroker, Msgr. Andreas Kurte, Roland Linde, Dr. Eva Maria Seng, Dr. Sven Spiong und Wolfgang Stüken neu gewählt.

 

 
Onkel Jupp kommt ins Lexikon

Onkel Jupp kommt ins Lexikon

»Westfälische Biographie« gibt Auskunft nicht nur über die bedeutsamen Personen der Region

Von Manfred Stienecke
Paderborn (WV). Wer noch etwas über seine Urgroßtante oder die ehemaligen Schützenkönige seines Heimatdorfes weiß, kann dies jetzt dauerhaft für die Nachwelt festhalten.  Nun gibt es die »Westfälischen Biographien« im Internet.

Dr. Andreas Neuwöhner und Dr. Michael Wittig geben die Plattform in Internet frei. Lea Rönsch hat die Eingabe der Daten übernommen. (Foto Westfalenblatt)

Das virtuelle Personen-Lexikon kann von Jedermann mit weiteren Angaben gefüttert werden. »Wir nehmen alle Personen auf, die für unsere Region Bedeutung haben«, verspricht der Vorsitzende des Vereins für Geschichte in Paderborn, Dr. Michael Wittig. Gemeinsam mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde kümmern sich die Historiker um die Lebensbilder der Männer und Frauen, die zwischen Siegen und Tecklenburg gelebt und gewirkt haben. Schwerpunkt des Betätigungsfeldes sei allerdings Ostwestfalen-Lippe. Zwei Jahre lang dauerten die Vorarbeiten. Jetzt konnte die Idee endlich umgesetzt werden. Seit gestern finden Internet-Nutzer auf der speziell eingerichteten Seite biografische Angaben zu 719 Personen. Die älteste hier bekannte Westfälin ist die 1221 verblichene Äbtissin Adelheid II. von Büren, zuletzt eingestellt wurde der kürzlich gestorbene und aus Paderborn stammende Komponist Hans Ulrich Humpert. Noch lebende Personen werden nicht in das Lexikon aufgenommen.
Abiturientin Lea Rönsch hat die Zeit zwischen ihrem Schulabschluss und der Aufnahme des Studiums dazu genutzt, die Internet-Seite benutzerfreundlich einzurichten und die bislang vorrätigen Lebensbilder einzustellen. Zwischen zwei und vier Seiten lang sind die ausführlichen Biografien. Es gibt aber auch viele nur auf die notwendigsten Lebensdaten beschränkten Einträge.


Hier dürfen die Nutzer weiterhelfen. Sie können Einträge ergänzen und korrigieren sowie neue Personen zur Aufnahme in das virtuelle Lexikon vorschlagen. »Wir möchten vor allem Ortsheimatpfleger und Ortschronisten ermuntern, Namenslisten zum Beispiel der örtlichen Pfarrer oder Lehrer weiterzugeben«, sagt Wittig. Ein zehnköpfiger Arbeitskreis sichtet die Vorschläge, bevor sie eingestellt werden. »Wir möchten keine ungefilterten Eingaben«, erklärt Dr. Andreas Neuwöhner. »Wir sorgen für eine gewisse historische Sachbeurteilung.« Die Redaktion wähle jedoch keine Personen aus, sondern kontrolliere die Einträge nur auf ihre Richtigkeit, betont Wittig.


Vorbild für das Paderborner Internet-Lexikon ist die »Sächsische Biographie«, die eher an den Start gegangen ist und mittlerweile bereits mehr als 9700 Personen auflistet. Ähnlich wie das Projekt des Freistaates unterscheidet auch die »Westfälische Biographie« in den Suchlisten zwischen ausführlichen Lebensbildern (grau unterlegt) und knappen Einträgen (weiß), die aber laufend ergänzt werden können. Wie gut das Angebot genutzt wird, müssen die nächsten Wochen und Monate zeigen. Neuwöhner: »Wir sind sehr gespannt darauf, ob es pro Woche zwei oder doch eher 200 Beiträge aus der Bevölkerung gibt.«

Weitere Informationen

(Quelle: Westfalenblatt )

 
Mitgliederversammlung

Altertumsverein auf Zeitreise durch Schloss Neuhaus

Paderborn. Der Altertumsverein Paderborn besuchte auf seiner Mitgliederversammlung mit Schloss Neuhaus die alte Residenzstadt der Paderborner Bischöfe. Neben den Vereinsregularien bot das Treffen auch in diesem Jahr wieder interessante Einblicke in die regionale Geschichte. Der Historiker Heinrich Schoppmeyer berichtete über seine Forschungen zur Geschichte der Residenzstadt, die im Jahr 1380 mindere Stadtrechte erhielt.

Nach dem Vortrag ging es mit Ortsheimatpfleger Michael Pavlicic durch den alten Ortskern von Neuhaus. Museumsleiter Norbert Börste führte dann das Historische Museum im Marstall.Nach einem Mittagessen im Restaurant Marsstall standen am Nachmittag Führungen durch die Pfarrkirche St. Heinrich und Kunigunde und das bischöfliche Residenzschloss auf dem Programm. Der Ausklang fand beim Kaffetrinken im Restaurant Marsstall statt.

>> Weitere Infos zum Kulturprogramm

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Historische Schätze für den Altertumsverein

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„Gleiche Sorgfalt widmen wir allen Denkmälern der Vorzeit, um die Überbleibsel alter Kunst und Tradition zu erforschen und zu erhalten – Altertümer aller Art werden wir sammeln...,“ schrieben die Gründungsväter des Altertumsvereins Paderborn Paul Wigand und August von Haxthausen schon im Jahr 1819. Die Sammlung und Erforschung von Archivalien, Büchern, Münzen sowie Kunst- und Alltagsgegenständen betreiben die Mitglieder des Altertumsvereins bis heute mit Leidenschaft.

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Wir über uns
Der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V., zumeist kurz Altertumsverein genannt, wurde 1824 als einer der frühesten historischen Vereine in Deutschland gegründet. Wir sind ein Verein nicht nur für Historikerinnen und Historiker, sondern für alle, die Freude an der Erforschung und Darstellung der westfälischen Geschichte haben.

Ca. 900 Mitglieder, vorwiegend aus den Regierungsbezirken Arnsberg und Detmold, verbunden durch das gemeinsame historische Interesse an Westfalen, gehören derzeit der Abteilung Paderborn an. Im Regierungsbezirk Münster sind die Freunde der westfälischen Geschichte in der Vereinsabteilung Münster, unserem 1825 gegründeten Schwesterverein, organisiert.

>> Informationen zum aktuellen Vereinsprogramm

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