Acta 2000-2425

Überblick



Vorbemerkungen

Im Unterschied zum gedruckten Repertorium wurde im folgenden (vorerst) auf den Abdruck des Archivalienverzeichnisses verzichtet. Eine vollständige, online verfügbare Version inklusive Fußnoten wird in späterer Zeit erfolgen. Der vollständige Text ist als Druckausgabe verfügbar: Christian Hoffmann (Bearb.), Das Archiv des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V., Akten II (=Inventare der nichtstaatlichen Archive, Neue Folge, Bd. 16), Münster 1999.


Einleitung

Wenn in diesem Jahr [1999] der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens die Feier seines 175-jährigen Bestehens begeht, so kann auch das Archiv der Paderborner Abteilung des Vereins, des Paderborner Altertumsvereins, auf eine ähnlich lange Geschichte zurückblicken. Die folgende kurze Geschichte des Archivs des Paderborner Altertumsvereins, die zugleich zu einem erheblichen Teil auch Geschichte der in dem vorliegenden Repertorium aufgeführten Teilbestände des Vereinsarchivs ist, mag im Jubiläumsjahr des Vereins geeignet erscheinen, die kontinuierliche und erfolgreiche Tätigkeit des Vereins auf einem seiner Aufgabenfelder zu dokumentieren.

Bereits die Vereinsgründer Theodor Ignaz Liborius Meyer und Franz Josef Gehrken hatten 1824 - einer Anregung Paul Wigands folgend - die Sammlung zerstreuter Urkunden, Kopialbücher, Repertorien usw. beschlossen, und die Vereinsstatuten von 1826 sahen die Einrichtung von Archiven durch die beiden Abteilungen des Vereins in Münster und Paderborn ausdrücklich vor. Aus den Jahren 1842/43 stammt ein umfangreicher Katalog der Bibliothek des Paderborner Altertumsvereins, der auch Auskunft über die in den ersten zwei Jahrzehnten des Vereinsbestehens erworbenen Handschriften gibt.

Zunächst war das Archiv der Paderborner Vereinsabteilung der Bibliothek zugeordnet und unterstand bis 1855 der Fürsorge des Vereinsbibliothekars. Während der Amtszeit des Vereinsdirektors Wilhelm Engelbert Giefers (1855-1880), der ein sehr strammes "persönliches Regiment" führte, gab es dann keine Vereinsämter; erst 1880 wurde mit Conrad Mertens ein neuer Bibliothekar ernannt, dem auch wieder die Verwaltung des Archivs oblag. Im Jahr 1886 wurde dann das Amt des Vereinsarchivars eingerichtet und der Oberpostsekretär Bernhard Stolte mit diesem Amt betraut. Läßt sich der archivische Bereich der Tätigkeit der Vereinsbibliothekare Mertens (1880/81) und Hülsenbeck (1881-1886) heute kaum noch bemerken, so sollte Stolte in seiner mehr als vierzigjährigen Amtszeit die Struktur des Vereinsarchivs nachhaltig prägen.

Der 1848 in Dringenberg geborene Bernhard Stolte trat nach dem Abitur, das er 1867 am Gymnasium Theodorianum in Paderborn ablegte, im darauf folgenden Jahr in den Postdienst ein. 1879 wurde er nach Paderborn versetzt, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1908 tätig war. Nachdem er zunächst 1884 Sekretär des Paderborner Altertumsvereins geworden war, sollte er seine eigentliche Bedeutung für den Verein erst nach seiner Ernennung zum Vereinsarchivar 1886 gewinnen. Stolte ordnete ab 1886 die Sammlungen des Vereins - nämlich Bibliothek, Archiv und Museum -, die im städtischen Archivgebäude an der Wasserkunst untergebracht waren. Auf diese Tätigkeit geht mit hoher Wahrscheinlichkeit die noch heute bestehende Untergliederung des Vereinsarchivs in Urkunden, Codices (Handschriften) und Acta zurück. Von 1888 bis 1896 sowie - interimistisch - 1908 war Stolte zugleich Vereinsbibliothekar. Bis 1907 war er zudem mit der Inventarisierung des Museums beschäftigt. Von 1904 bis November 1909 und wieder seit 1911 war er auch Münzwart des Vereins, 1914 übernahm er außerdem das Amt des Museumskonservators. Das Amt des Archivars legte Stolte bei dieser Gelegenheit nieder, um sich schon im nächsten Jahr zur Weiterführung der Amtsgeschäfte des Vereinsarchivars bereitzuerklären. Die Produkte seiner Tätigkeit waren der 1893 erschienene Bibliothekskatalog, das 1899 veröffentlichte Verzeichnis der Handschriften und Akten des Vereinsarchivs sowie das 1905 vorgelegte Repertorium der Urkunden des Vereinsarchivs. Für seine Verdienste um die Sammlungen des Altertumsvereins wurde er 1924 zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Bernhard Stolte starb 1927.

Bei der Vorstandserweiterung des Jahres 1909 war das Amt des Zweiten Archivars geschaffen worden. Während Stolte fortan das Amt des Ersten Archivars bekleidete, war Franz Anton Meyer zum Zweiten Archivar ernannt worden. Meyers Nachfolger wurde 1924 Adolf Herte. Nach dem Tod Stoltes 1927 gab es wieder nur stets einen Vereinsarchivar-nämlich Herte (bis 1931/35), Christoph Völker (1935-1945) und Klemens Honselmann (1946-1983). Erst im Jahr 1970 wurde wieder das Amt des Zweiten Archivars eingerichtet; diese Konstellation bei der Betreuung des Vereinsarchivs besteht bis heute. Seit 1948 ist der Erste Archivar des Vereins nahezu stets identisch mit dem Direktor bzw. Stellvertretenden Direktor der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek Paderborn. Diese Kombination ist eine logische Folge der Unterbringung von Archiv und Bibliothek des Vereins in der Akademischen Bibliothek, wo die Sammlungen nach einer vorhergehenden jahrzehntelangen Wanderschaft seit nunmehr 88 Jahren untergebracht sind.

Der erste bekannte Aufbewahrungsort von Archiv und Bibliothek des Paderborner Altertumsvereins war ein Raum im ehemaligen Universitätsgebäude in Paderborn. Hier - wo bis 1873 auch das Gymnasium Theodorianum, die Philosophisch-Theologische Akademie, das Priesterseminar und die Theodorianische Bibliothek gemeinsam untergebracht waren - befanden sich die Sammlungen des Vereins von 1844 bis 1856. Im Jahresbericht für 1858 wurde den Vereinsmitgliedern dann mitgeteilt, daß es noch nicht möglich gewesen sei, für den dem Verein vor zwei Jahren entzogenen Bibliotheksraum einen adäquaten Ersatz zu schaffen. Bibliothek und Archiv waren seinerzeit in der Wohnung eines Gymnasiallehrers untergebracht, dem dafür eine jährliche Miete von 50 Talern zu zahlen war. Da sich zunächst keine andere Möglichkeit der Unterbringung ergab, mußten Archiv und Bibliothek in der Folge zeitweise in der Wohnung des Vereinsdirektors Wilhelm Engelbert Giefers aufgestellt werden. Bis 1879 waren die Sammlungen dann im späteren Landgerichtsgebäude untergebracht, von 1879 bis 1883 diente das Refektorium des ehemaligen Franziskanerklosters zur Aufbewahrung. Seit 1883 befanden sich die Sammlungen wieder im alten Universitätsgebäude, nämlich im Archivzimmer des Bischöflichen Priesterseminars. Auch die Unterbringung in dem Raum des Priesterseminars war nur sehr notdürftig und bestenfalls als provisorische Lösung anzusehen; 1889 konnte der Verein die Urkunden und die Handschriftensammlung in das alte städtische Archivgebäude beim Rathaus überführen.

1894 endlich stellte die Stadt Paderborn dem Altertumsverein drei Räume auf der Südseite des Rathauses für die Unterbringung von Archiv, Bibliothek und Museum zur Verfügung. Nach dem Abschluß der Verzeichnung der Codices und Acta stellte der Verein im Jahr 1900 auch erstmals Bestimmungen über die Benutzung von Bibliothek und Archiv auf. Bereits 1911 aber wollte die Stadt die vom Altertumsverein genutzten Räume der Sparkasse zur Verfügung stellen. Schließlich beließ man dem Verein zumindest einen Raum für das Museum. Archiv und Bibliothek aber durfte der Verein mit Genehmigung des Paderborner Bischofs Karl Joseph Schulte in Räumlichkeiten in der 1896 gegründeten Akademischen Bibliothek, die in dem 1895 neuerbauten Theologenkonvikt (Leoninum) untergebracht war, bzw. im Bischöflichen Museum aufstellen. 1915 wurden Archiv und Bibliothek des Altertumsvereins dann in den 1913/14 errichteten Neubau der Akademischen Bibliothek überführt. Am 25. März 1925 regelten Verein und Akademische Bibliothek die Nutzung und Verwaltung von Vereinsarchiv und Vereinsbibliothek erstmals vertraglich.

Die Bombennächte des Zweiten Weltkriegs und die Zerstörung des Bibliotheksgebäudes im März 1945 überstanden Archiv und Bibliothek des Altertumsvereins dank der vorausschauenden Bemühungen des späteren langjährigen Vereinsdirektors Klemens Honselmann (1900-1991) unversehrt. Das Archiv war zunächst angesichts der zunehmenden Gefahr von Bombenangriffen aus dem obersten Stockwerk des Bibliotheksgebäudes in den Keller verbracht und schließlich ausgelagert worden. Ein Teil des Archivs wurde auf das Schloß des Grafen von Westphalen nach Fürstenberg gebracht, der andere Teil konnte in der Pfarrvikarie zu Hövelriege bei dem Pfarrvikar Wilhelm Tack untergebracht werden. In Hövelriege wurden sämtliche Urkunden, 101 Codices und 24 Acta-Bände (82 Nr.) sowie 16 ungebundene Acta und 14 Mappen mit Karten gesichert. Nachdem zwischen Juli 1946 und Mai 1948 auf Benutzerwunsch einige Codices und zwei Acta-Bände bereits wieder nach Paderborn zurückgebracht worden waren, wurden sämtliche in Hövelriege aufbewahrten Quellen vom 23. bis 26. November 1948 in das teilweise wiederhergestellte Bibliotheksgebäude gebracht, wo sie seither den Benutzern wieder zur Verfügung stehen.

Die Erschließung des Archivs des Paderborner Altertumsvereins ist-trotz der intensiven Bemühungen des Vereins-von recht unterschiedlicher Qualität. Nachdem eine kurze Übersicht über die Bestände des Archivs im Jahresbericht des Vereins für 1898 veröffentlicht worden war, legte der Vereinsarchivar Stolte zunächst 1899 das Verzeichnis der Handschriften und Akten des Archivs vor, um im Anschluß daran das schließlich 1905 publizierte Repertorium der Urkunden zu bearbeiten. Bereits 1923 veröffentlichte Johannes Linneborn (1867-1933), seinerzeit Direktor des Vereins, im Rahmen der Inventarisierung der nichtstaatlichen Archivbestände des Kreises Paderborn ein Verzeichnis der Zuwächse des Vereinsarchivs seit 1899 bzw. 1905, dem schon 1925 die Vorstellung mehrerer neuerworbener Urkunden folgte. Weitere Zuwächse des Urkundenarchivs - die 1933 von Linneborn dem Verein vermachten vier Urkunden und die 1991 aus dem Besitz von Klemens Honselmann dem Verein überlassenen 30 Urkunden - waren bereits 1923 von Linneborn verzeichnet worden. Ein Repertorium der gesamten mittelalterlichen Urkunden des Vereinsarchivs wurde 1994 von Ulrike Stöwer veröffentlicht, während Wolfgang Bockhorst 1996 zwei separate Urkundensammlungen-Urkunden der Familien Dierichs und Lutterberg sowie Urkunden der Familie Dudenhausen zu Nieheim-verzeichnete. Gegenüber diesen intensiven Bemühungen um den Urkundenbestand des Vereinsarchivs war die Erschließung der Codices und Acta nach 1899 deutlich zurückgeblieben. Für die an das Linneborn’sche Verzeichnis anschließenden Handschriften und Akten liegt lediglich ein maschinenschriftliches Repertorium vor; das von Linneborn 1923 veröffentlichte Verzeichnis weist-besonders im Teil der in dem vorliegenden Repertorium neubearbeiteten Acta-große Mängel auf, auf die im folgenden näher eingegangen werden muß.

Auf der Vorstandssitzung des Paderborner Altertumsvereins im Jahr 1911 hatte Linneborn bekannt gegeben, daß er von der Historischen Kommission Westfalens mit der Inventarisierung der nichtstaatlichen Archivbestände des Kreises Paderborn beauftragt worden sei. Der Druck des Inventars war 1920 bereits bis auf einen kleinen Rest fertig gestellt, wurde jedoch erst 1923 abgeschlossen. Da aber seinerzeit im Rahmen der "Inventare der nichtstaatlichen Archive Westfalens" noch alle Voraussetzungen für die archivische Erschließung eines überwiegend frühneuzeitlichen Aktenbestandes fehlten, stellt das Linneborn’sche Repertorium ein nur wenig brauchbares Hilfsmittel dar. Die von Linneborn verzeichneten Acta 185-312 des Vereinsarchivs bestanden aus dicken Aktenkonvoluten von bis zu 15 cm Stärke und enthielten bis zu 60 verschiedene Sachbetreffe. Die Aktentitel, die sich bei Linneborn finden, sagen entsprechend wenig über den Inhalt der Acta aus; zum Teil sind sie sogar falsch. So lag für die Acta 185-312 bis zum Sommer 1996 ein Archivverzeichnis vor, das potentielle Benutzer eher abschrecken konnte, als-wie es ja der Zweck eines Archivrepertoriums ist-ihnen den Weg zu den Quellen zu erleichtern, und es ist kaum verwunderlich, daß die bezeichneten Archivalien bislang kaum für wissenschaftliche oder heimatkundliche Forschungen genutzt worden sind.

Im August 1996 beauftragte mich der Paderborner Altertumsverein im Rahmen einer vom Westfälischen Archivamt in Münster betreuten AB-Maßnahme mit der Neubearbeitung und Neuverzeichnung der Acta 185-312 sowie mit der Feststellung von Herkunftsprovenienzen. Bei der Neuerschließung dieser Aktengruppe wurde versucht, durch Untergliederung einer vorgefundenen archivalischen Einheit bzw. durch Rekonstruktion einer älteren, "vorarchivischen" Ordnung eine tiefere Erschließung zu leisten. Erleichtert wurde diese Vorgehensweise vor allem durch den Umstand, daß-wie sich im Verlauf der Arbeiten schon sehr bald herausstellte-die zu bearbeitende Aktengruppe im Kern nicht das für das Archiv eines Geschichtsvereins typische vermischte Quellenmaterial enthielt, sondern es sich dabei im wesentlichen um fünf Nachlässe, die dem Verein zwischen 1899 und 1911 durch Schenkung bzw. Verkauf überlassen worden sind, um ein westfälisches Adelsarchiv sowie um Archivalien einer Paderborner Beamtenfamilie handelte. Nach Möglichkeit wurde bei der Bearbeitung versucht, die älteren Archiveinheiten in kleinere Faszikel, die dann eine präzisere Sachaktentitelbildung zuließen, zu untergliedern. Die jeweilige Vorgehensweise ist in den Vorbemerkungen zu den einzelnen Teilbeständen dargelegt worden, so daß darauf an dieser Stelle nicht näher eingegangen werden muß. Jeweils bei den Teilbeständen finden sich auch die aus den Jahresberichten des Vereins in der Westfälischen Zeitschrift und aus der Vereinsregistratur gewonnenen Erkenntnisse zur Geschichte und zur Erwerbung der Archivalien durch den Paderborner Altertumsverein.

Aus den vorgefundenen ehemals 139 Archiveinheiten, welche die Acta 185-312 bildeten-weitere sechs Acta (290, 291a, 292, 295, 311 und 312) fehlten -, sind durch Untergliederung und Neubildung 426 Archiveinheiten (neue Signaturen: Acta 2000-2425) entstanden. Einige Archivalien wurden in die Urkunden- und in die Codices-Abteilung des Vereinsarchivs bzw. in die Handschriftenabteilung (Pad.), die Einblattdrucke-Sammlung (EB) oder die Fragmente-Sammlung (Fra) der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek überwiesen. Diese Archivalien sind in einem besonderen Verzeichnis festgehalten. In das vorliegende Repertorium sind außerdem verschiedene bei Linneborn nicht berücksichtigte Codices und Acta des Vereinsarchivs aufgenommen worden, die provenienzmäßig in den Zusammenhang einzelner hier aufgeführter Teilbestände gehören. Auch die zahlreichen in der Urkundensammlung des Altertumsvereins aufbewahrten Urkunden des Adelsarchivs und die aus dem Nachlaß Schrader stammenden Urkunden wurden hier in Form von Kurzregesten aufgenommen, um die Herkunft der Schriftstücke zu dokumentieren.

Auf Grund der schlechten Erfahrungen, die Ulrike Stöwer bei der Inventarisierung der mittelalterlichen Urkunden des Vereinsarchivs mit einem EDV-gestützten Verzeichnungsprogramm sammeln mußte, habe ich auf die Benutzung eines Verzeichnungsprogramms verzichtet. Die neugebildeten Acta wurden zunächst traditionell auf Karteikarten verzeichnet und anschließend mit einem einfachen Textverarbeitungsprogramm gemäß der für die einzelnen Teilbestände zugrunde gelegten Klassifikation aufgenommen. Die einzelnen Verzeichnungseinheiten setzen sich dabei aus den Bestandteilen Signatur, Titel, Laufzeit, Enthält-Feld (zur differenzierteren Inhaltsanalyse), Bemerkungenfeld (Herkunft der Archivalien, weiterführende Literatur usw.) sowie Angabe der Altsignatur zusammen.

Abschließend ist es mir eine angenehme Pflicht, den vielen Menschen zu danken, die bei der Entstehung dieses Repertoriums mitgewirkt haben. Zunächst gilt dies natürlich für den Direktor des Paderborner Altertumsvereins, Herrn Dr. Friedrich Gerhard Hohmann, der mich mit der Bearbeitung des Bestandes beauftragt hat. Herr Dr. Wolfgang Bockhorst, der zuständige Fachbetreuer des Westfälischen Archivamtes in Münster, stand dem Unternehmen jederzeit mit seinem hilfreichen Rat zur Seite und hatte stets ein offenes Ohr für die sich aus der Bearbeizung ergebenden Probleme. Die täglichen Gespräche mit dem Ersten Archivar des Altertumsvereins, Herrn Stellvertretenden Bibliotheksdirektor Hermann-Josef Schmalor, sind an vielen Stellen in das Repertorium eingeflossen. Für seine zahlreichen Hinweise sei ihm herzlich gedankt. Ganz besonders hervorheben möchte ich auch den Zweiten Archivar des Altertumsvereins, Herrn Wilhelm Honselmann/Paderborn, dessen grundlegende, aus einem aus einem halben Jahrhundert der Beschäftigung mit den Archivalien erwachsene Kenntnis des Vereinsarchivs meiner Arbeit sehr zugute gekommen ist und der jederzeit ein interessierter und anregender Gesprächspartner war.

Die Kolleginnen und Kollegen in der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek Paderborn sorgten nicht zuletzt durch die freundliche Aufnahme und durch eine Vielzahl von Hilfestellungen dafür, daß die Arbeiten vorzeitig zu einem erfolgreichen Abschluß gelangen konnten. Schriftliche Auskünfte, die gewinnbringend in die Bearbeitung eingeflossen sind, erteilten das Staatsarchiv Münster, das Stadtarchiv Paderborn, Archiv und Landeskundliche Bibliothek des Märkischen Kreises in Altena, das Erzbischöfliche Archiv Paderborn und das Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien. Die Fotographien, die dieser Publikation beigegeben sind, wurden von Herrn Heinrich Kampmeyer vom Staatsarchiv Osnabrück angefertigt. Allen genannten Personen und Institutionen sei nochmals ganz herzlich gedankt.

Die Überarbeitung des Repertoriums für die Drucklegung erfolgte während meiner Referendarsausbildung an der Archivschule Marburg. So gilt abschließend mein ganz besonderer Dank meiner Freundin Kirsten Heiduk, die - in einer Phase, in der nur wenig Zeit für uns blieb - mit großem Interesse, mit viel Geduld und mit manch’ aufmunterndem Wort das Entstehen des vorliegenden Repertoriums begleitet hat. Wenngleich die Dedizierung eines Archivrepertoriums wohl unüblich ist, so sei das vorliegende Inventar ihr doch eine Erinnerung an unser Kennenlernen in der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek in Paderborn.

Friesoythe i. O., am 8. Januar 1999
Christian Hoffmann


Nachlaß Franz Wilhelm Brügge (1830-1903)

Die Erwerbung der historischen Sammlungen des Kaplans Franz Wilhelm Brügge zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellt einen Höhepunkt in der Geschichte des Paderborner Altertumsvereins dar. Im Jahr 1903 erwarb der Altertumsverein für die stattliche Summe von 1.527,75 Mark die umfangreichen Sammlungen des historisch vielseitig interessierten Kaplans, wobei auf die schriftliche Nachlassenschaft 905,25 Mark, auf die Münzsammlung aber 622, 50 Mark entfielen.

Der im Jahr 1830 in Westrich bei Soest geborene Franz Wilhelm Brügge studierte nach dem Abitur, das er 1852 am Gymnasium Theodorianum in Paderborn ablegte, an der dortigen Theologischen Fakultät Theologie. Im Jahr 1856 wurde er zum Priester geweiht. Nachdem er seit 1856 Kaplan in Lippstadt gewesen war, wurde er 1859 zum Schulvikar in Meschede ernannt. Diese Stellung bekleidetet Brügge bis 1897. Von 1897 bis zu seinem Tod am 30. April 1903 war er schließlich Hausgeistlicher des Grafen von Westphalen auf Schloß Laer.

Franz Wilhelm Brügge ist - sieht man von den Vorträgen vor dem Paderborner Altertumsverein ab - wissenschaftlich nur wenig hervorgetreten. Er zeichnete sich vielmehr als eifriger Sammler von Urkunden und sonstigen geschichtlichen Materialien aus, ohne allerdings - wie es leidenschaftlichen Sammlern oft zueigen ist - die umfangreichen Sammlungen, die er im Lauf seines Lebens zusammentrug, vor der Forschung zu verbergen. So stellte er sowohl für das Westfälische Urkundenbuch als auch für die Jubiläumsausstellung des Paderborner Altertumsvereins 1899 Urkunden und Handschriften aus seinem Besitz zur Verfügung.

Gegen Ende seines Lebens entschloß sich Brügge - vor allem durch den Vereinsarchivar Bernhard Stolte bewegt -, seine Sammlungen gegen eine entsprechende Abfindung für seine Erben dem Paderborner Altertumsverein zu überlassen. Besonders auf die reichhaltige Urkundensammlung des Kaplans hatte Stolte den Blick geworfen. Die Urkundensammlung Brügges enthielt Dokumente der unterschiedlichsten Provenienz. 264 Urkunden erwarb Brügge 1876 aus dem Archiv des Freiherrn von Devivere zu Bockum; eine Anzahl weiterer Urkunden, die zuvor dem gräflich von Westphalen’schen Rentmeister Boese angeboten worden waren, kaufte der Kaplan im Jahr 1876 von Emilie von Schmidt in Wetzlar.

Erhebliche Teile des Brügge’schen Nachlasses gelangten bereits vor dem Tod des Kaplans in das Archiv des Altertumsvereins. Der Vereinsarchivar Stolte, der seit 1899 mit der Erstellung eines Regestenwerks zum Urkundenarchiv des Vereins beschäftigt war, bat den Kaplan am 10. Januar 1901, die Entscheidung, ob und zu welchem Preis der Verein in den Besitz der Urkundensammlung gelangen könnte, bald zu treffen. Daraufhin übersendete Brügge am 29. Januar seine handschriftlichen Verzeichnisse und seine mittelalterlichen Urkunden. Am 2. Februar bestätigte Stolte den Empfang der Sendung. Am 2. Mai 1902 wiederum quittierte Stolte dem Kaplan den Empfang der (heutigen) Acta 2012-2014, 2018-2020 und 2023-2029.

Der von Brügge dem Altertumsverein vermachte schriftliche Nachlaß besteht aus Urkundenausfertigungen und Abschriften, Akten des 17. und 18. Jahrhunderts, historiographischen Aufzeichnungen und Korrespondenzen. Er umfaßt über 400 Urkunden aus der Zeit von 1286 bis 1783 und rund 0,85 lfd. Meter Akten. Zwei Inkunabeln aus Brügges Nachlaß lassen sich derzeit in den Sammlungen des Vereins nicht mehr feststellen. Außerdem erwarb der Verein aus dem Nachlaß des Kaplans eine bedeutende Münzsammlung und verschiedene museale Gegenstände.

Brügge hatte dem Vereinsarchiv schon 1891 ein Aktenstück geschenkt, und auch der Nachlaß des Arnsberger Arztes Kaspar Anton Hollenhorst (1780-1846) gelangte 1895 über Brügge ins Archiv des Paderborner Altertumsvereins. In Acta 100 ist ein Brief Brügges an den Verein vom 5. März 1895 enthalten, mit welchem der Kaplan die Akte dem Verein übersendet und auf eine vorhergehende Sendung verweist. In den Akten aus Hollenhorsts Nachlaß finden sich einige Notizen von der Hand Brügges. Der von dem Kaplan dem Verein übergebene Teil des Nachlasses Hollenhorst umfaßt die Acta 108-112 sowie 38 Urkunden aus der Zeit von 1230 bis 1547.

Die vollständige Sammlung Brügges gelangte allerdings nicht in den Besitz des Paderborner Altertumsvereins. Mehrere Urkunden hatte Brügge verkauft oder verschenkt-den schmerzlichsten Verlust bilden hier die 60 Urkunden und das Kopiar, die Brügge 1876 an den schlesischen Bergwerksbesitzer Hubert von Tiele-Winckler verkauft hatte. Am 22. September 1886 hatte sich Dr. Reibel aus Dortmund-Hiltrop an Brügge gewandt mit der Bitte, ihm einen im Besitz des Kaplans befindlichen Codex betreffend das Dortmunder Recht zu verkaufen; da diese Handschrift nicht in das Archiv des Altertumsvereins gelangt ist, dürfte Brügge dem Ansuchen nachgegeben haben.

Im Archiv des Altertumsvereins hat der Vereinsarchivar Stolte die Pergamenturkunden der Sammlung Brügge in die Urkundensammlung des Vereins integriert und die Herkunft der Urkunden vermerkt-ohne dabei allerdings die nötige Sorgfalt walten zu lassen. Viele Vermerke Stoltes auf den Umschlägen der Urkunden, die er in sein Urkundenrepertorium übernommen hat und die Stöwer 1994 wiederholt, sind auf Grund der vorliegenden Verzeichnisse des Kaplans zu korrigieren. Die zahlreichen Papierurkunden aber hat Stolte in den Aktenbestand des Vereinsarchivs eingefügt, ohne daß die Herkunft der Dokumente festgehalten worden ist. Somit läßt sich der Umfang der Urkundensammlung Brügges nicht mehr konkret feststellen; jedenfalls umfaßte sie über 400 Urkunden. Während der der historiographische Teil des Brügge’schen Aktennachlasses bis 1923 inventarisiert worden ist (ehemals Acta 238-250 sowie Acta 296), wurden die theologischen Aufzeichnungen und die Korrespondenzen des Kaplans erst viel später verzeichnet (Acta 495-498). Zwei Inkunabeln aus Brügges Besitz lassen sich derzeit in den Sammlungen des Altertumsvereins nicht nachweisen.

Bei der Neuordnung und Neuverzeichnung des Bestandes 1996/97 wurden in erster Linie die umfangreichen Aktenkonvolute in kleinere Archiveinheiten untergliedert, so daß der vorgefundene Zustand durch die Angabe der Altsignaturen ersichtlich bleibt. Damit umfaßt der Nachlaß Brügge in seiner nunmehrigen Anordnung die Acta 495-498, die ihre alte Signatur behalten haben, sowie die neugebildeten Acta 2000-2032. Einige Aktenschriftstücke der Familien von Hanxleden und von Neuhoff aus Brügges Sammlung befinden sich zudem in Acta 2398.



Nachlaß Conrad Mertens (1836-1905)

Im Jahresbericht des Paderborner Altertumsvereins für 1905 wird festgehalten: Zwar konnte der Verein seiner beschränkten Mittel wegen die reichhaltige Bibliothek des Vereinsdirektors nicht erwerben, aber es wurden ihm doch der handschriftliche Nachlaß und die von ihm hinterlassenen Altertümer als Geschenk überwiesen. Damit wurde den Vereinsmitgliedern recht lapidar das Ergebnis der intensiven Auseinandersetzung um den wissenschaftlichen Nachlaß des verstorbenen Vereinsdirektors Conrad Mertens bekanntgegeben.

Conrad Mertens wurde 1836 geboren. Nach dem Abitur, das er 1857 am Gymnasium Theodorianum in Paderborn ablegte, studierte er in Tübingen und Paderborn Theologie. Nach der Priesterweihe im Jahr 1861 schloß er ein Studium der Philologie in Bonn und Münster an; 1867 promovierte er in Freiburg zum Dr. phil. Nachdem Mertens seit 1864 Kaplan in Hattingen gewesen war, wurde er 1869 zum Kaplan in Kirchborchen berufen, ab 1892 leitete er diese Pfarrei als hauptamtlicher Seelsorger. Die Pfarrei Kirchborchen bekleidete er bis zu seiner Pensionierung kurz vor seinem Tod im Jahr 1905.

Für den Paderborner Altertumsverein wurde Mertens einer der wichtigsten Vereinsdirektoren in der 175-jährigen Vereinsgeschichte. Nachdem er 1879 zum Bibliothekar des Altertumsvereins sowie zum Koadjutor des Direktors mit dem Recht der Nachfolge gewählt worden war, folgte er schon im nächsten Jahr dem verstorbenen Direktor Giefers in der Leitung des Vereins. Mertens‘ großes Verdienst besteht darin, den nach Giefers‘ langer Amtszeit-nicht zuletzt bedingt durch die schwierige Persönlichkeit Giefers‘-in der Paderborner Öffentlichkeit kaum noch positiv wahrgenommenen Verein neu belebt zu haben. Mertens führte die Wintervorträge ein, die sich schon bald großer Beliebtheit erfreuten. Auch die erhebliche Steigerung der Mitgliederzahl und die regelmäßige Berichterstattung über die Vereinstätigkeit in der Westfälischen Zeitschrift sind Ergebnis seines Direktorats.

Nach Mertens‘ Tod am 19. März 1905 bemühte sich der Altertumsverein, die Bibliothek und die handschriftliche Nachlassenschaft des verdienten Vereinsdirektors zu erwerben. Während aber der Verein 300 Mark geboten hatte, verlangten die Erben 6.000 Mark. Diese Forderung war dem Verein jedoch zu hoch, zumal-wie der Schriftführer des Vereins, Heinrich Reismann, in einem Schreiben an die Erben betonte-in der Bibliothek "Schriftstücke", Bücher und Zeitschriftenbände enthalten seien, die Mertens als Vereinsdirektor zugeschickt worden waren und die somit dem Verein ohnehin gehörten. Zugleich bat Reismann aber auch die Erben, dem Verein die schriftlichen Arbeiten des Herrn Pfarrers Dr. Mertens zu überlassen, für die ja ein Geldwert nicht festzustellen ist, die uns aber ein wertvolles Andenken an den verehrten langjährigen Vereinsdirektor sein werden und anderen als Grundlage zu wissenschaftlichen Arbeiten dienen können. Diesem Wunsch gaben die Erben statt, sie scheinen sich aber dennoch auch von der schriftlichen Nachlassenschaft des Vereinsdirektors nicht unentgeltlich haben trennen können; zumindest verzeichnet die Vereinsrechnung für 1904/05 Ausgaben für die Sammlungen Fleige und Mertens in Höhe von 88, 90 Mark.

Die aus dem Nachlaß von Conrad Mertens stammenden Archivalien haben einen Umfang von rund einem lfd. Meter und umfassen Material aus dem ganzen Bereich sowohl der alten als auch der neuen Diözese Paderborn. Sie enthalten auch viele Korrespondenzen und Aufzeichnungen von Mertens‘ Amtsvorgängern Franz Josef Gehrken (1771-1845, Vereinsdirektor seit 1843) und vor allem Wilhelm Engelbert Giefers (1817-1880, Vereinsdirektor seit 1855), dessen eigentlicher Nachlaß in die Gymnasialbibliothek zu Höxter gelangt ist. Außerdem enthalten die Akten viele einzelne Schriftstücke, die den Mertens’schen Notizen im Vereinsarchiv zugeordnet worden sind, ohne daß diese Aktenstücke heute noch von dem eigentlichen Nachlaß zu trennen sind. Bei der Neuverzeichnung 1996/97 wurden in erster Linie die umfangreichen Aktenkonvolute in kleinere, einheitlichere Faszikel untergliedert. Der Nachlaß Mertens umfaßt nach der Neuordnung im wesentlichen die Acta 2033-2093; vereinzelte weitere Notizen von Mertens sowie Briefe an ihn finden sich in Acta 2001, 2385, 2391 und 2403.



Nachlaß Franz Xaver Schrader (1848-1911)

Auch der dritte wichtige Nachlaß, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts dem Paderborner Altertumsverein überlassen wurde, stammte von einem um den Verein und um die Erforschung der westfälischen Geschichte verdienten Geistlichen. Franz Xaver Schrader wurde 1848 in Steinheim geboren. Nach dem Abitur am Paderborner Gymnasium Theodorianum im Jahr 1868 studierte er in Würzburg und Paderborn Theologie; 1873 empfing er die Priesterweihe. Von 1873 bis 1876 war er Kooperator der Vikarie in Schönholthausen, dann bis 1880 Schloßkaplan in Haidenburg. Von 1880 bis 1882 hatte Schrader als Inhaber der Pius-Kaplanei am deutschen Campo Sancto in Rom Gelegenheit, in den römischen Archiven (Vatikanisches Archiv, Propaganda-Archiv, Archiv der S. C. Consistorialis, Ottoboniana in der Vatikanischen Bibliothek) umfassende Archivforschungen zur westfälischen Geschichte zu unternehmen. Diesem Umstand verdankt der größere und wichtigere Teil seines schriftlichen Nachlasses seine Entstehung.

In das Bistum Paderborn zurückgekehrt, war Schrader zunächst Kaplan in Falkenhagen, bis er 1885 Hilfsgeistlicher in Natzungen wurde. Von 1887 bis 1906 bekleidete er dann die Pfarrei Natzungen. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Schrader als Pfarrer in Dringenberg, wo er am 21. April 1911 starb.

Schrader war an allen Orten seiner priesterlichen Tätigkeit (...) bestrebt, die geschichtliche Vergangenheit aufzuhellen und die Ergebnisse seiner Studien zu veröffentlichen. So lassen sich die Stationen seiner geistlichen Laufbahn weitgehend an der Chronologie der Themen seiner wissenschaftlichen Publikationen nachverfolgen. Auch die Ordnung und Inventarisierung der Urkunden des Stadtarchivs Warburg, die Schrader während seiner Natzunger Jahre durchführte, ist hier hervorzuheben.

Testamentarisch vermachte Schrader dem Paderborner Altertumsverein seine wissenschaftliche Nachlassenschaft und seine historischen Sammlungen als Geschenk. Im einzelnen besteht diese Nachlassenschaft aus dreizehn Urkunden, einem Heberegister, einem Codex und einer Inkunabel sowie rund 0,6 lfd. Meter historiographischer Aufzeichnungen. Für die meisten dieser Akten liegt neben der Verzeichnung bei Linneborn ein weiteres Verzeichnis von Hengst im Druck vor.

Ähnlich wie beim Nachlaß Brügge wurde vor 1923 nur ein Teil der historiographischen Aufzeichnungen Schraders inventarisiert (ehemals Acta 209, 275 sowie 305-310); die Verzeichnung des anderen Teils (Acta 557-565) erfolgte erst viel später, wobei die Gründe für dieses Vorgehen der Vereinsarchivare nicht mehr ersichtlich ist. Dabei wurde der Nachlaß Schraders schon kurz nach seiner Erwerbung durch den Altertumsverein von der wissenschaftlichen Forschung nachgefragt: Bereits im Juni 1911 bat Cand. phil. August Stiewe aus Münster den Altertumsverein um die Erlaubnis zur Benutzung der Willebadessener Urkundenabschriften und des Heberegisters aus Schraders Nachlaß für seine Dissertation.

Der größte Teil der von Schrader hinterlassenen Akten wurde in den 1950er Jahren auf Veranlassung des Vereinsdirektors und -Archivars Klemens Honselmann gebunden; damals wurden vermutlich auch die heutigen Cod. 334-336 aus der Acta-Abteilung in die Codices-Abteilung des Vereinsarchivs überwiesen. Bei den Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten 1996/97 zeigte sich, daß nur wenige Schriftstücke an falscher Stelle lagen, sie sind stillschweigend wieder in ihren richtigen Zusammenhang gebracht worden. Die ehemaligen Acta 170a, 209, 275 sowie 305-310 tragen nun die Signaturen Acta 2094-2113. Das folgende Verzeichnis umfaßt über diese Acta hinaus das gesamte von Schrader dem Paderborner Altertumsverein vermachte Schriftgut. Außerdem sind in AV Acta 884 (Nachlaß Paul Michels) einige Notizen Schraders aus dem Jahr 1878 zu westfälischen Adelsfamilien enthalten. Wertvolle Handschriften sind im Nachlaß Schraders kaum zu finden, seine Bedeutung gewinnt der Nachlaß durch die bereits erwähnten umfangreichen Quellenexzerpte aus den römischen Archiven.



Nachlaß August Potthast (1824-1898)

Der am 13. August 1824 in Höxter geborene August Potthast besuchte von 1835 bis 1844 das Gymnasium Theodorianum in Paderborn. Von 1844 bis 1850 studierte er in Münster, Paderborn und Berlin Theologie und Philologie; 1856 promovierte er in Berlin. Nach seiner Promotion war Potthast zunächst als Erzieher beim Herzog von Ratibor in Schlesien tätig. Von 1859 bis 1874 war er Mitarbeiter, zuletzt Kustos an der Königlichen Bibliothek zu Berlin; anschließend von 1874 bis zu seiner Pensionierung 1894 war er Bibliothekar des Reichstags. Nach seiner Pensionierung zog sich Potthast nach Leobschütz in Schlesien zurück, wo er am 3. Februar 1898 starb.

Der eigentliche Nachlaß August Potthasts enthält Personalia und Korrespondenzen. Er befindet sich im Literaturarchiv der Deutschen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Durch Schenkungen seiner Witwe gelangte jedoch ein Teil der wissenschaftlichen Nachlassenschaft Potthasts in das Archiv des Paderborner Altertumsvereins. Am 6. März 1899 übersendete Potthasts Witwe dem Altertumsverein eine umfangreiche Materialsammlung zur Geschichte des Stifts Corvey und der Stadt Höxter, deren Ursprünge wahrscheinlich noch in Potthasts Jugenzeit gelegen haben. Am 13. November 1901 folgte dieser Sendung ein weiteres Geschenk, indem die Witwe Potthasts dem Altertumsverein auch eine umfangreiche bibliographische Sammlung ihres verstorbenen Mannes zur Besetzung der deutschen Bistümer überließ. Damit verfügt der Paderborner Altertumsverein zumindest über einen Teil der Nachlassenschaft jenes Historikers, der seit 1865 die Ehrenmitgliedschaft des Vereins besaß.



Nachlaß Paul Wigand (1786-1866)

Im Jahresbericht des Paderborner Altertumsvereins über das Vereinsjahr 1906 hielt der Vereinssekretär Reismann fest, der in Paderborn lebende Pfarrer a. D. Wilhelm Rudolf Hohoff habe ein Packet interessanter Briefe aus dem Nachlasse Wiegands [sic!] dem Vereinsdirektor geschenkt, der sie unserem Archive überwies. Damit hatte der Paderborner Altertumsverein interessante biographische Zeugnisse eines seiner Gründungsmitglieder erworben.

Der 1786 in Kassel geborene Paul Wigand wurde nach dem Studium der Rechte in Marburg (1803-1805) im Jahr 1809 zum Friedensrichter und Gerichtsassessor in Höxter berufen. Seit 1820 war der historisch interessierte Jurist zudem Archivkommissar für das staatliche Archivdepot in Höxter; Hoffnungen auf einen Übertritt in den staatlichen Archivdienst zerschlugen sich aber. Im Jahr 1833 verließ Wigand Westfalen, um bis zu seiner Pensionierung 1848 das Direktorium des Stadtgerichts in Wetzlar zu übernehmen. In Wetzlar starb Wigand 1866.

Für den Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens gewann Wigand nicht nur als Gründungsmitglied Bedeutung, sondern auch durch die Herausgabe des "Archivs für Geschichte und Altherthumskunde Westphalens" (7 Bde. 1825-1838), dem Vorläuferorgan der Westfälischen Zeitschrift.

Der Nachlaß Wigands gelangte in den Besitz seines Enkels Wilhelm Rudolf Hohoff. Wilhelm Rudolf Hohoff (1848-1923) wurde nach dem Abitur in Brilon 1866 und dem Studium in Münster, Marburg, Bonn und Paderborn im Jahr 1871 zum Priester geweiht und war anschließend zunächst Hilfsgeistlicher in Hüffe, dann-von 1886 bis 1905-Vikar in Petershagen. Nach seiner Pensionierung lebte Hohoff in Paderborn. Einige Bekanntheit erlangte er als Freund des bedeutenden katholischen Historikers Johannes Janssen sowie als Verfasser gesellschaftstheoretischer Schriften.

Hohoff hat einen erhebliche Teil des Wigand’schen Nachlasses an die damalige Landesbibliothek in Kassel verkauft, nämlich eine dreibändige Autobiographie seines Großvaters mit dem Titel Denkwürdigkeiten aus einem bescheidenen Leben, rund 1600 Seiten aus den Jahren 1855/57 umfassend, einen 1841 abgeschlossenen Band Biographisches sowie ein Verzeichnis von Wigands schriftstellerischen Arbeiten bis 1860 mit vielen Sebstrezensionen unter dem Titel Meine schriftstellerischen Versuche. Außerdem veräußerte Hohoff an die Bibliothek eine kleinere Anzahl von Briefen an Wigand, vor allem von Jacob und Wilhelm Grimm und von Sylvester Jordan. Daneben besitzt die Nachfolgerin der Landesbibliothek Kassel, die heutige Gesamthochschulbibliothek, ein Stammbuch Wigands, welches ebenfalls seinerzeit aus dem Besitz Hohoffs an die Bibliothek gelangt sein dürfte. Zwei autobiographische Manuskripte Wigands sowie eine Sammlung von Briefen an den in Marburg immatrikulierten Studenten schenkte Hohoff im Jahr 1906 dem Paderborner Altertumsverein, wobei nicht ersichtlich ist, weshalb Hohoff den Nachlaß seines Großvaters nicht geschlossen veräußert hat. Handakten aus Wigands Archivtätigkeit in Höxter und wissenschaftliche Exzerpte befinden sich im Archiv des Herzogs von Ratibor im Schloß Corvey.



Archiv von Devivere zu Bockum

Der Kauf des Archivs von Devivere zu Bockum stellt neben der Erwerbung des Nachlasses des Kaplans Brügge die wichtigste Anschaffung in der Geschichte des Vereinsarchivs dar und ist zugleich eng mit diesem Zuwachs verbunden. In den Jahren 1903 und 1904 konnte der Paderborner Altertumsverein wesentliche Teile der schriftlichen Überlieferung der Adelsgüter Bockum, Engar und Essentho aus dem Nachlaß des Kaplans Brügge und aus dem Besitz der Familie von Devivere erwerben.

Das Landgut Bockum bei Meschede war ein Lehen der Propstei des Stifts Meschede. 1404 war das Gut im Besitz Heinekes von Mülsborn; bereits vor 1439 gelangte es in den Besitz der Familie von Wesseler, die sich schon seit Beginn des 14. Jahrhunderts im Raum Calle feststellen läßt und 1375 zur Burgmannschaft zu Werl gehörte. Nach dem Tod Dietrichs von Wesseler im Jahr 1582 heiratete die Erbtochter Maria von Wesseler 1594 Johann Papen, den illegitimen Sohn des Bertram Papen, Propst von St. Walburgis zu Soest und Kanoniker von St. Patrokli. Johann Papen wurde 1595 mit dem Gut belehnt. Johanns Sohn Ernst führte den Doppelnamen Wesseler-Papen, der fortan auf die ganze Familie überging. Nach dem Tod von Ernsts Enkel Franz Anton von Wesseler-Papen 1692 gelangte Gut Bockum im Jahr 1696 an den mit der Erbtochter Christina Margaretha von Wesseler-Papen verheirateten Johann Dietrich von Schade zur Salvey (1639-1701). Nach dem Tod Johann Dietrichs führte seine Witwe die Gutsverwaltung fort. Als Christina Margaretha von Wesseler-Papen 1735 starb, vererbte sich Gut Bockum auf ihren Stiefsohn Friedrich Wilhelm von Schade. Diesem fiel durch seine Ehe mit Elisabeth Sophie von Grevenstein im Jahr 1747 auf das Gut Engar zu.

Das Landgut Engar, etwa 9 km nordwestlich von Warburg gelegen, wurde im Jahr 1530 von dem Warburger Ratsherrn Liborius Röver gegründet. Die Familie Röver, die sich seit der Mitte des 16. Jahrhunderts hochdeutsch "Reuber" nennen sollte, stammte ursprünglich aus Büren, war aber zu Beginn des 14. Jahrhunderts nach Warburg übergesiedelt und zählte seit dem 15. Jahrhundert zu den ratsfähigen Geschlechtern der Stadt. Schon gegen Ende des 16. Jahrhunderts zeigte sich, daß die ganz überwiegend auf Lehensbesitz beruhende wirtschaftliche Grundlage der Gutsgründung zu schmal gewesen war. Besonders Jobst Konrad Reuber, Sohn des bekannten kurpfälzischen Kanzlers Jobst Reuber, verschuldete sich-nachdem er 1602 seine Verwandte Goda Reuber, die Erbtochter Dietrich Reubers, geheiratet hatte und 1604 seinem Schwiegervater im Besitz des Gutes gefolgt war-so hoch, daß seine Töchter im Jahr 1647 das Gut an den ehemaligen Paderborner Bürgermeister Johann Grevenstein verkaufen mußten.

Die Familie Grevenstein stammte aus Geseke, wo sie über umfangreichen Grundbesitz verfügte. Johann Grevenstein (ca. 1600-1672) erwarb nach dem Studium der Rechte und nach der juristischen Doktorpromotion im Jahr 1631 das Bürgerrecht in Paderborn und bekleidete hier von 1638 bis 1641 das Bürgermeisteramt. Er vermehrte den Grundbesitz der Familie durch die Erwerbung reichen Grundbesitzes in Paderborn und Umgebung; unter anderem gehörte ihm das Haus in Paderborn am Kamp, welches von 1658 bis 1669 die Kapuzinessen bewohnten. Nach der Erwerbung von Gut Engar ließ sich Johann Grevenstein auf diesem Landsitz nieder.

Johann Grevenstein und sein gleichnamiger Sohn, der von 1664 bis zu seinem Tod 1719 das Gut bewirtschaftete und der dem Familiennamen das Adelsprädikat "von" hinzufügte, bemühten sich, die hohen Schulden, die auf dem Gut lasteten, zu vermindern. Als jedoch nach dem Tod Heinrich Leopolds von Grevenstein im Jahr 1747 das Gut Engar an den mit Heinrich Leopolds Tochter verheirateten Friedrich Wilhelm von Schade zu Bockum fiel, waren die Belastungen immer noch sehr hoch.

Von Friedrich Wilhelm von Schade vererbten sich die Güter Bockum und Engar 1766 auf dessen Sohn Ferdinand Leopold. Nach Ferdinand Leopolds Tod im Jahr 1817 teilten dessen Söhne gemäß dem väterlichen Testament den Besitz dergestalt, daß August Friedrich von Schade das Gut Bockum, sein Bruder Franz Karl aber das Gut Engar erhielt. Nach dem Tod August Friedrichs von Schade 1841 fiel Bockum an die Erbtochter Franz Karls, die im gleichen Jahr Johannes von Devivere heiratete, dessen Vater aus den Niederlanden nach Westfalen emigriert war und der 1854 zum Landrat des Kreises Meschede ernannt wurde.

Die von Devivere verkauften Gut Bockum 1877 an Wilhelm von Wedel; im Besitz der Familie von Wedel befand sich das Gut noch 1903, während es 1911 bereits Domänialbesitz war. Gut Engar befand sich 1939 im Besitz des Herzogs von Croy. Wohl unmittelbar nach dem Anfall von Engar an Friedrich Wilhelm von Schade 1747 war das Registraturschriftgut des Gutes nach Bockum geschafft worden; hier blieb es auch nach der Auflösung der Vereinigung.

Im Bockumer Archiv befand sich im 19. Jahrhundert neben den Überlieferungen von Bockum und Engar ein erheblicher Teil der Registratur eines dritten Adelsgutes. Ernst von Wesseler-Papen zu Bockum hatte 1642 die Belehnung mit dem Landgut Essentho durch den Abt von Corvey erreicht. Das Gut Essentho war ein Mannlehen des Stifts Corvey, das bis 1529 die von Horhausen innehatten. Nach dem Aussterben der von Horhausen im Mannesstamm erreichte die Marsberger Bürgerfamilie von Thülen, die bereits seit 1442 mit dem Gut afterbelehnt gewesen war, die direkte Belehnung durch den Corveyer Abt. Auch die von Thülen starben 1641 im Mannesstamm aus. Die neuen Lehensinhaber, die von Wesseler-Papen, konnten das Gut nur drei Generationen halten, da auch diese Familie 1692 im Mannesstamm erlosch. Der Abt von Corvey belehnte mit dem heimgefallenen Lehen 1693 die von Plettenberg zu Lenhausen; Ansprüche Johanns von Grevenstein und der Familie von der Malsburg auf die Essenthoer Güter ließen sich nicht durchsetzen. Im Siebenjährigen Krieg wurde der Gutshof mit dem Herrenhaus von französischen Truppen niedergebrannt. Das Lehen wurde 1803 allodifiziert und verblieb damit dauerhaft im Besitz der Familie von Plettenberg. Das Registraturschriftgut der von Plettenbergischen Gutsverwaltung befindet sich heute im Archiv von Plettenberg zu Hovestadt. Erhebliche Teile des älteren Schriftguts aber waren von den Schwestern von Wesseler-Papen 1697-entgegen ihrer Zusicherungen bei dem Vergleich mit den neuen Lehensinhabern-nicht an die von Plettenberg übergeben worden und verblieben im Archiv des Hauses Bockum.

Während über das Essenthoer Gutsarchiv weiter nichts bekannt ist, läßt sich die Archivgeschichte von Bockum und Engar seit dem 16. bzw. 17. Jahrhundert einigermaßen nachvollziehen. Das Bockumer Archiv wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts geordnet und durch Dorsualvermerke erschlossen; wahrscheinlich geschah dies auf Veranlassung Dietrichs von Wesseler (ca. 1525-1582), der 1558/59 die Verwaltung des Gutes angetreten hatte. Die Fortsetzung der Erschließung des Gutsarchivs durch Dorsualvermerke erfolgte zwischen 1701 und 1735 durch Christina Margaretha von Wesseler-Papen; von ihr liegen auch wertvolle Notizen über das Archiv vor, aus denen hervorgeht, daß das Gutsarchiv um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert auf das Ägidienkloster in Münster, das Gertrudenbergkloster bei Osnabrück, das Gut Bockum und das Gut Engar verteilt war. Das Gutsarchiv von Engar wurde nach 1647 von Johann Grevenstein und seinem Sohn durch Dorsualvermerke erschlossen. Auch das Archiv von Gut Engar befand sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts nicht auf dem Gut, sondern im von Wiedenbrück’schen Haus in Paderborn. Die zahlreichen notariellen Urkundenabschriften des 16. und 17. Jahrhunderts aus beiden Gutsarchiven zeigen, daß sich die Besitzer der Güter ihrer Archive sehr wohl zu bedienen wußten.

Wohl schon kurz nach der Übernahme der Bockumer Gutsverwaltung 1841 ließ Johannes von Devivere das Bockumer Gesamtarchiv ordnen und inventarisieren. Bereits wenige Jahrzehnte nach diesen Ordnungsarbeiten jedoch wären die Archivalien beim Aufräumen des Dachbodens von Gut Bockum beinahe der Vernichtung anheimgefallen. Ein Hausdiener hatte die alten Papiere bereits auf den Misthaufen geworfen, war aber von seinem Herrn angewiesen worden, sie wieder an Ort und Stelle zu schaffen.

Im Jahr 1873 besichtigte der Mescheder Kaplan Franz Wilhelm Brügge bei einem Besuch auf Gut Bockum das dortige Archiv. Dieser Besuch sollte für das weitere Schicksal der Archivalien entscheidende Bedeutung erlangen. Brügge empfahl dem Landrat von Devivere, einen Teil der Archivalien dem Staatsarchiv Münster zum Verkauf anzubieten, und erstellte ein Verzeichnis der angebotenen Urkunden. Die Verhandlungen, die seit 1874 in dieser Angelegenheit mit dem Archivdirektor Wilmans geführt wurden, scheiterten jedoch schließlich 1876 an unterschiedlichen Preisvorstellungen. Daraufhin kaufte Brügge selbst die fraglichen Archivalien, um einen Teil derselben-vor allem ein Kopiar und 61 Urkunden überwiegend Essenthoer Provenienz-umgehend wieder an den schlesischen Bergwerksbesitzer Hubert von Tiele-Winckler zu veräußern.

Franz Wilhelm Brügge entschloß sich gegen Ende seines Lebens, seine historischen Sammlungen gegen eine angemessene Abfindung für die Erben dem Paderborner Altertumsverein zu vermachen. Auf Bitten des Vereinsarchivars Stolte, der seit 1899 an der Inventarisierung der Urkundensammlung des Vereins arbeitete, übersandte Brügge bereits am 29. Januar 1901 seine Urkunden an den Altertumsverein, der jedoch erst nach der Zahlung der mit den Erben vereinbarten Summe am 12. Juli 1903 rechtmäßiger Eigentümer der Sammlung wurde. Mit der Sammlung Brügge gelangten 203 ursprünglich aus dem Bockumer Archiv stammende Urkunden in das Archiv des Altertumsvereins.

Brügge hatte in seinem Begleitschreiben an den Vereinsvorstand vom 29. Januar 1901 Rechenschaft über die Herkunft seiner Urkunden abgelegt und so den Vereinsarchivar Stolte auf das Bockumer Archiv aufmerksam gemacht. Die von Devivere hatten 1877 beim Verkauf des Gutes Bockum viele der Archivalien behalten. Auf Stoltes Anfrage hin erklärten sich die von Devivere Ende 1903 zum Verkauf der ihnen verbliebenen Archivalien bereit. In drei Ankäufen erwarb der Altertumsverein daraufhin zwischen November 1903 und Dezember 1904 für insgesamt 260 Mark weitere erhebliche Teile der schriftlichen Überlieferung der Güter Bockum, Engar und Essentho.

Während der Ankauf der Sammlungen des Kaplans Brügge vom Altertumsverein groß gefeiert worden war, verlieren sich die Hinweise auf die Erwerbungen von den von Devivere in den Jahresberichten des Vereins in der Westfälischen Zeitschrift nahezu. Im Jahresbericht für 1904 werden lediglich das Hausbuch der Familie Kapp, dessen Herkunft aus dem Bockumer Archiv nur durch die Kenntnis familiärer Verbindungen zu erschließen ist, sowie Prozeßakten der von Grevenstein mit den von Schade um den Besitz des Gutes Engar erwähnt. Im Bericht für 1905 wird lapidar auf die Anschaffung einer Sammlung von Urkunden aus dem Besitz der von Devivere hingewiesen, während im Bericht für 1906 der schmale Faszikel betreffend die Landtagsfähigkeit des Gutes Bockum Erwähnung findet.

Auch im Vereinsarchiv wurde der Neuanschaffung nur wenig Bedeutung beigemessen. Die Urkunden wurden ohne jeden Hinweis auf ihre Herkunft zum Teil der Urkundensammlung des Vereins hinzugefügt, zum Teil aber auch in das Aktenarchiv integriert. Aus dem Aktenfundus sonderte Stolte einige wenige Schriftstücke aus, die er anderen Acta beifügte; der überwiegende Teil der Bockumer Archivalien wurde-ohne nähere Ordnung-zu 34 dicken Aktenkonvoluten zusammengefügt. Bis zum Abschluß der Neuordnung und Neuverzeichnung im April 1997 lag für die Bockumer Archivalien nur das Inventar Linneborns vor, das gerade hinsichtlich der Bockumer Archivalien völlig versagt: Über die alte Acta 233 beispielsweise-einer der wenigen Konvolute, für die ein konkreter Sachaktentitel "Lehen zu Essentho und zu Flessingen" hätte gebildet werden können-erfährt man aus dem Linneborn’schen Repertorium lediglich, die Acta sei durch Mäusefraß beschädigt. Bei dem von Linneborn vorgelegten Findhilfsmittel kann der archivische Begriff der Erschließung kaum angewendet werden. So ist es kaum verwunderlich, daß die Bockumer Archivalien bislang lediglich von Wilhelm Honselmann und Rainer Decker für wissenschaftliche Forschungen herangezogen worden sind. Gerhard Pfeiffer erwähnt zwar die aus Engar stammenden Archivalien des Vereinsarchivs in den "Bau- und Kunstdenkmälern des Kreises Warburg", hat die genannten Quellen bei seinen Ausführungen aber nicht berücksichtigt.

Bei der Neuordnung des Bestandes 1996/97 zeigte sich sehr bald, daß das bei den vorstehend beschriebenen Beständen erfolgreich angewandte Prinzip der besseren Erschließung durch Untergliederung einzelner Aktenkonvolute hier kaum umzusetzen war. Die Bockumer Archivalien lagen im wesentlichen in 34 dicken Aktenkonvoluten von bis zu 15 cm Stärke beieinander; viele einzelne Schriftstücke waren in anderen Acta abgelegt. Nur selten war eine eingehende Ordnung durch Untergliederung möglich, so etwa bei den hauptsächlich Korrespondenzen umfassenden alten Acta 263-264, aus denen verschiedene nach Adressaten geordnete Faszikel gebildet werden konnten.

Ein solcher Weg war jedoch nur selten möglich. Die alte Acta 222 etwa enthielt 49, die alte Acta 221 sogar 61 verschiedene Sachbetreffe. Dabei waren die einzelnen Sachbetreffe oft auf mehrere Akten verstreut. Die Schriftstücke aus dem Prozeß der von Grevenstein gegen Wielage/Schöler beispielsweise (jetzt AV Acta 2290-2292) verteilten sich auf die alten Acta 218-222, 225 und 230; Dokumente betreffend die Pensionsforderungen der Vikarie zu Volkmarsen (jetzt AV Acta 2186) fanden sich verstreut in den alten Acta 218-221 und 223. Um den Bestand überhaupt nach einer systematischen Gliederung verfügbar machen zu können, mußte weitgehend auf das Pertinenzprinzip zurückgegriffen werden; das bedeutet die nach sachlichen Gesichtspunkten erfolgte Neubildung von Akten ohne Berücksichtigung des vorgefundenen Zustandes. Soweit Möglichkeit und Zweckmäßigkeit es ergaben, wurde auch die Ordnung des 19. Jahrhunderts wiederhergestellt; dies ist insbesondere bei dem Nachlaß des kaiserlichen Oberstleutnants Ernst von Wesseler-Papen (ca. 1596-1652) der Fall (jetzt AV Acta 2260-2276).

Nach Abschluß der Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten im April 1997 verteilen sich die Bockumer Archivalien auf die Sammlungen des Paderborner Altertumsvereins heute wie folgt: 153 Urkunden (Ausfertigungen und Abschriften) aus der Zeit von 1286 bis 1783 befinden sich in der Urkundensammlung; drei Manuskripte des 16. und 17. Jahrhunderts gehören der Codices-Abteilung an. In der Acta-Abteilung findet sich Schriftgut des alten Bockumer Archivs im Umfang von 2,8 lfd. Meter aus der Zeit von 1464 bis 1841, während eine Druckschrift von 1731 in die Vereinsbibliothek überwiesen ist. Die zeitliche Verteilung des Originalschriftguts auf die einzelnen Gutsarchive ist dabei durchaus unterschiedlich: Aus dem Essenthoer Archiv liegen Schriftstücke aus der Zeit von 1286 bis 1712 vor, während die Originalüberlieferung des Bockumer Archivs die Jahre 1464 bis 1841 umfaßt. Das aus Engar stammende Schriftgut nimmt einen Zeitraum von 1338 bis 1829 ein.

Die Abteilung A Urkunden des vorliegenden Repertoriums stellt ein künstliches Urkundenarchiv dar und umfaßt die Regesten von insgesamt 392 Urkunden. Das Verzeichnis soll in erster Linie die Herkunft der Urkunden aus dem Gutsarchiv Bockum und ihren Weg in das Archiv des Paderborner Altertumsvereins bzw. ihren sonstigen Verbleib dokumentieren; diese beiden Aspekte der Bestandsgeschichte fehlen sowohl bei Stolte als auch bei Stöwer. In dieser Abteilung sind demgemäß alle in den Verzeichnissen des Kaplans Brügge aufgeführten Bockumer Schriftstücke, alle in der Urkundensammlung des Vereins aufbewahrten Dokumente Bockumer Provenienz, alle in den Akten enthaltenen Urkundenausfertigungen des 16. und 17. Jahrhunderts, alle in den Akten enthaltenen Urkundenabschriften, soweit sie Bedeutung für die Besitzgeschichte von Bockum, Engar und Essentho besitzen, sowie die 62 im Staatsarchiv Münster aufbewahrten Urkunden, die aus dem alten Bockumer Archiv stammen, aufgeführt. Die Aufnahme der Urkunden des Vereinsarchivs, die in den Regestenwerken von Stolte und Stöwer enthalten sind, orientiert sich eng an der Vorgabe dieser Repertorien, wobei allerdings zu Stoltes Regesten einige Ergänzungen und Korrekturen notwendig waren. Aus der Sammlung Brügge lassen sich derzeit acht Bockumer Urkunden im Vereinsarchiv nicht feststellen; von den 46 Urkunden, die der Altertumsverein 1904 von den von Devivere erworben hat, lassen sich fünf Urkunden nicht verifizieren.

Während die Urkunden in chronologischer Reihenfolge aufgeführt sind, richtet sich die Anordnung des Aktenarchivs nach folgender systematischer Gliederung:


Abt. B. Gutsarchive

I. Gesamtverwaltung/Archiv

II: Gut Bockum: Landesangelegenheiten-Besitz des Gutes Bockum-Güterverzeichnisse-Einnahmen, Ausgaben, Rechnungswesen-Einzelne Höfe-Zehnten-Markensachen-Obligationen und Kapitalien-Dienstleistungen und Warenlieferungen-Jagd, Forst, Fischerei-Streitigkeiten mit den umliegenden Dorfschaften-Militaria-Kirchensachen-Allgemeine Angelegenheiten aus der Bockumer Gegend

III. Gut Engar: Landesangelegenheiten-Besitz des Gutes Engar-Güterverzeichnisse-Einnahmen und Ausgaben-Patrimonialherrschaft-Gutswirtschaft-Lehen-Obligationen und Kapitalien-Prozesse-Dienstleistungen und Warenlieferungen-Jagd und Forst-Militaria-Kirchensachen-Allgemeine Angelegenheiten aus der Engarer Gegend

IV. Gut Essentho: Besitz des Gutes Essentho-Einnahmen, Ausgaben, Rechnungswesen-Lehen-Markensachen-Rechtsstreitigkeiten um Kapitalien.


Abt. C. Familienarchive

I. Familie von Wesseler(-Papen): Testamente, Nachlässe, Begräbnisse-Korrespondenzen-Geistliche Familienangehörige-Ehepakten, Aussteuer-Standeserhebungen-Schulden und Kapitalien-Prozesse-Archiv des Oberstleutnants Ernst von Wesseler-Papen-Allgemeine Angelegenheiten der Familie

II. Familie (von) Grevenstein: Testamente, Nachlässe, Begräbnisse-Korrespondenzen-Ehepakten, Aussteuer-Standeserhebungen-Schulden und Kapitalien-Prozesse-Militaria-Allgemeine Angelegenheiten der Familie

III. Familie von Schade: Testamente, Nachlässe, Begräbnisse-Korrespondenzen-Einzelne Familienmitglieder-Geistliche Familienangehörige-Schulden und Kapitalien-Gut Bruche (Alme)-Prozesse-Militaria-Taufbescheinigungen-Geistliche Angelegenheiten

IV. weitere Familien: Familie Reuber-Familie Kapp-Familie von Wiedenbrück-Familie von Schütz-Sonstige Familien.


Die in den Bemerkungen angegebene ergänzende Archivüberlieferung wurde hauptsächlich über gedruckte Archivinventare ermittelt. Aus zeitlichen Gründen konnten darüber hinaus nur vereinzelt Bestände der Staatsarchive in Marburg, Münster, Oldenburg und Osnabrück, des Erzbistumsarchivs Paderborn, des Bistumsarchivs Osnabrück und der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek Paderborn einbezogen werden. Die Urkunden des Stadtarchivs Warburg konnten anhand des Schrader’schen Repertoriums des Vereinsarchivs (Acta 2111) ausgewertet werden. Vor allem ist hier auf die Bestände Westfälische Familien, von Wesseler, Westfälische Familien, von Pape-Bockum und Altertumsverein Münster (Mskr. 386/1) des Staatsarchivs Münster sowie auf das Stammbuch der Wilhelmina von Hövel im Archiv und Landeskundlichen Bibliothek des Märkischen Kreises in Altena (Stammbücher und Freundschaftsalben Nr. 3) hinzuweisen, da diese Quellen aus dem Bockumer Gutsarchiv stammen.

Das Archiv von Devivere zu Bockum im Archiv des Paderborner Altertumsvereins enthält reichhaltiges Quellenmaterial zur Geschichte des Warburger Raumes und des kurkölnischen Sauerlandes aus einem Zeitraum von mehr als 550 Jahren. Durch die Neuordnung und Neuverzeichnung des Bestandes ist einer intensiven Auswertung dieses bislang sowohl von der historischen Forschung als auch von der Heimatgeschichte kaum wahrgenommenen Quellenfundus der Weg bereitet worden.



Familienarchiv von Hartmann

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erwarb der Altertumsverein Paderborn eine Anzahl von Akten der Familie von Hartmann. Auf welchem Weg dieses Schriftgut in das Archiv des Altertumsvereins gelangt ist, läßt sich nicht mehr nachvollziehen; für die auf Grund der Altsignaturen des Vereinsarchivs (Acta 234-237 und 253) naheliegende ursprüngliche Vermutung eines Zusammenhangs mit der Erwerbung der Bockumer Archivalien hat sich leider kein Beleg feststellen lassen. Somit läßt sich der Terminus post quem (1875) nur aus der Laufzeit der Akten ermitteln; der Terminus ante quem ergibt sich aus einem Schreiben des münsterischen Generalvikars Felix von Hartmann an den Archivar des Altertumsvereins, Bernhard Stolte. Am 19. August 1910 dankte der Generalvikar von Hartmann dem Vereinsarchivar für das Ausleihen der Hartmann’schen Akten des Vereinsarchivs, die er mit dem genannten Schreiben zurückgab, und bat zugleich um die Überlassung einiger familiengeschichtlicher Schriftstücke, die er aus Acta 234 ausgesondert hatte. Dem Wunsch von Hartmanns ist-ohne daß sich Gründe hätten ermitteln lassen-nicht stattgegeben worden.

Die im Jahr 1803 geadelte Familie von Hartmann zählt zu den wenigen katholischen westfälischen Beamtenfamilien des Königreichs Preußen. Sie setzte mit dem Übergang in den preußischen Staatsdienst eine alte Tradition in osnabrückischen und paderbornischen Diensten fort. Karl von Hartmann kaufte im Jahr 1841 von der Familie von Oeynhausen das Landgut Nordborchen bei Paderborn. Die Güter Nordborchen und Hamborn fielen 1872 auf dem Erbweg an Hermann von Mallinckrodt, den Sohn der Bernhardine von Hartmann, die im Jahr 1816 Detmar von Mallinckrodt geheiratet hatte.

Das im Vereinsarchiv aufbewahrte Schriftgut besteht sowohl aus Familienpapieren als auch aus Akten der Güterverwaltung und umfaßt Schriftstücke im Umfang von 0,25 lfd. Meter aus der Zeit von 1681 bis 1875. Vor der Neubearbeitung des Bestandes 1996/97 lagen die Schriftstücke ohne nähere Ordnung im wesentlichen in den Acta 234-237 sowie 253; einzelne Schriftstücke fanden sich auch in Acta 191, 199b, 244, 265 und 274. Bei der Neuordnung wurden die Familienpapiere (jetzt Acta 2348-2364) vom Schriftgut der Wirtschaftsverwaltung (jetzt Acta 2365-2383) getrennt. Die Familienpapiere umfassen vor allem Korrespondenzen, Bestallungen durch die Fürstbischöfe von Paderborn und den Erwerb von Benefizien für Familienangehörige, während die Wirtschaftsakten in erster Linie die Verwaltung des Landguts Nordborchen betreffen. Der Hauptteil der Überlieferung des Landgutes Nordborchen befindet sich heute im Staatsarchiv Münster im Bestand Landsberg-Velen, Wewer sowie im Archiv von Mallinckrodt zu Böddeken. Die Überlieferung im Archiv des Paderborner Altertumsvereins enthält Ergänzungen zu diesen beiden Archivbeständen.



Allgemeine historische Sammlung

In die Abteilung "Allgemeine historische Sammlung" sind alle bei Linneborn verzeichneten Archivalien aufgenommen worden, die sich weder dem Bockumer Archiv noch einer der anderen vorhergehenden Abteilungen eindeutig zuweisen lassen. Der Weg dieser Archivalien in das Archiv des Paderborner Altertumsverein konnte nur in wenigen Fällen geklärt werden. Die Akten betreffen überwiegend das Fürstbistum Paderborn und das kurkölnische Westfalen, reichen aber in ihrer Gesamtheit weit über den westfälischen Raum hinaus. Die Anordnung der Akten im vorliegenden Repertorium richtet sich weitgehend nach der Vorgabe der alten Archivsignaturen des Altertumsvereins.



Gedruckte Quellen und Literatur

  • Abels 1898: H. Abels, Dr. August Potthast. In: WZ 56 II (1898), S. 151-153.
  • Aders/Richtering 1966: Günter Aders/Helmut Richtering (Bearb.), Gerichte des Alten Reiches, Teil 1: Reichskammergericht A-K (Das Staatsarchiv Münster und seine Bestände 2). Münster 1966.
  • Aders/Richtering 1968: Günter Aders/Helmut Richtering (Bearb.), Gerichte des Alten Reiches, Teil 2: Reichskammergericht L-Z, Reichshofrat (Das Staatsarchiv Münster und seine Bestände 2). Münster 1968.
  • Andernach u. a. 1979: Norbert Andernach/Friedrich Keinemann/Helmut Lahrkamp/Helmut Richtering/Manfred Wolf (Bearb.), Fürstenbergsche Geschichte, Bd. 4: Die Geschichte des Geschlechtes von Fürstenberg im 18. Jahrhundert. Münster 1979.
  • Aschoff 1990: Hans-Georg Aschoff, Agostino Steffani. In: Erwin Gatz (Hrsg.), Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1648 bis 1803. Ein biographisches Lexikon. Berlin 1990, S. 483-485.
  • Balzer 1977: Manfred Balzer, Untersuchungen zur Geschichte des Grundbesitzes in der Paderborner Feldmark (Münstersche Mittelalter-Schriften, 29). München 1977.
  • Bauks 1994: Friedrich Wilhelm Bauks, 800 Jahre Kirche und Christengemeinde in Hilbeck. In: Rohrer/Zacher 1994, S. 239-270.
  • Behr/Kloosterhuis 1990: Hans-Joachim Behr/Jürgen Kloosterhuis (Bearb.), Die Bestände des Nordrhein-Westfälischen Staatsarchivs Münster. Kurzübersicht. 3., erweiterte Neuauflage (Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen, B 1). Münster 1990.
  • Bemerkungen 1893: Bemerkungen und Uebersicht über den Zustand des Archiv- und Registraturwesens im Herzogthum Westfalen im Jahre 1816. In: WZ 51 II (1893), S. 97-120.
  • Bockhorst 1994: Wolfgang Bockhorst, Werl im Spätmittelalter. In: Rohrer/Zacher (1994), S. 95-133.
  • Bockhorst 1996: Wolfgang Bockhorst, Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn, Archiv. Regesten zu Urkunden von 1515 bis 1798 der Familien Dierichs und Lutterberg (aus dem Nachlaß des Pfarrers Lutterberg an den Verein übergeben von Prof. Dr. Klemens Honselmann) und der Familie Dudenhausen (dem Verein von einem Mitglied der Familie übergeben, ca. 1940?). Typoskript Münster 1996.
  • Bockhorst 1998: Wolfgang Bockhorst (Bearb.), Adelsarchive in Westfalen. Die Bestände der Mitgliedsarchive der Vereinigten Westfälischen Adelsarchive e. V. Kurzübersicht (Vereinigte Westfälische Adelsarchive e. V., Veröffentlichung 9). Münster 1998.
  • Bockshammer 1958: Ulrich Bockshammer, Ältere Territorialgeschichte der Grafschaft Waldeck (Schriften des Hessischen Amts für geschichtliche Landeskunde, 24). Marburg 1958.
  • Von Boeselager 1990: Johannes Frhr. von Boeselager, Die Osnabrücker Domherren des 18. Jahrhunderts (Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen, 28). Osnabrück 1990.
  • Brandt/Hengst 1984: Hans Jürgen Brandt/Karl Hengst, Die Bischöfe und Erzbischöfe von Paderborn. Paderborn 1984.
  • Brandt/Hengst 1986: Hans Jürgen Brandt/Karl Hengst, Die Weihbischöfe in Paderborn. Paderborn 1986.
  • Brandt/Hengst 1997: Geschichte des Erzbistums Paderborn, Bd. 3: Das Bistum Paderborn im Industriezeitalter 1821-1930 (Veröffentlichungen zur Geschichte der mitteldeutschen Kirchenprovinz, 14). Paderborn 1997.
  • Breuer 1939: Hans-Hermann Breuer (Hrsg.), Die Gertrudenberger Chronik des Johann Itel Sandhoff vom Jahre 1759 (Beiträge zur Geschichte und Kulturgeschichte des Bistums Osnabrück, 2). Osnabrück 1939.
  • Brüning 1974/75: H. Joachim Brüning, Paul Wigands Tätigkeit in Bibliothek und Archiv zu Corvey. In: WZ 124/125 (1974/75), S. 9-28.
  • Bruns 1985a: Alfred Bruns (Bearb.), Die Tagebücher Kaspars von Fürstenberg, Teil 1 (Westfälische Briefwechsel und Denkwürdigkeiten, 8). Münster 1985.
  • Bruns 1985b: Alfred Bruns (Bearb.), Die Tagebücher Kaspars von Fürstenberg, Teil 2 (Westfälische Briefwechsel und Denkwürdigkeiten, 8). Münster 1985.
  • Bruns 1992a: Alfred Bruns, Geschichtsforschung im Herzogtum Westfalen. Der Historische Verein zu Arnsberg. Eine Dokumentation (Veröffentlichungen des Sauerländer Heimatbundes, 9). Brilon 1992.
  • Bruns 1992b: Alfred Bruns, Das Westfälische Urkundenbuch, Teil 1: 1824-1851. In: WZ 142 (1992), S. 283-344.
  • Bruns 1995: Alfred Bruns, Das Westfälische Urkundenbuch, Teil 2: 1851-1880. In: WZ 145 (1995), S. 331-377.
  • Conrad 1983: Horst Conrad, Friedrich Carl von und zu Brenken (1790-1867). Ein Beitrag zum ständischen Konservativismus. In: WZ 133 (1983), S. 85-127.
  • Decker 1976/77: Rainer Decker, Ein Verzeichnis Paderborner Gelehrter und Offiziere der frühen Neuzeit. In: WZ 126/127 (1976/77), S. 289-327.
  • Decker 1977: Rainer Decker, Bürgermeister und Ratsherren in Paderborn vom 13. bis zum 17. Jahrhundert. Untersuchungen zur Zusammensetzung einer städtischen Oberschicht (Studien und Quellen zur westfälischen Geschichte, 16). Paderborn 1977.
  • Decker 1989: Rainer Decker, Die Geschichte der Burgen im Raum Warburg/Zierenberg. Hofgeismar/Zierenberg 1989.
  • Denecke/Brandis 1981: Ludwig Denecke (Bearb.), Die Nachlässe in den Bibliotheken der Bundesrepublik Deutschland. 2. Aufl., völlig neu bearbeitet von Tilo Brandis (Verzeichnis der schriftlichen Nachlässe in deutschen Archiven und Bibliotheken, 2). Boppard am Rhein 1981.
  • Von Detten 1894: Georg Carl Julius von Detten, Chronik des Vereins für Geschichte und Alterthumskunde Westfalens (Abtheilung Paderborn). In: WZ 52 II (1894), S. 152-156.
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  • Von Eltester 1881: Von Eltester, Peter Melander Graf von Holzappel. In: Allgemeine Deutsche Biographie 13 (1881), S. 21-25.
  • Fahne 1858: Anton Fahne, Geschichte der Westphälischen Geschlechter unter besonderer Berücksichtigung ihrer Uebersiedelung nach Preußen, Curland und Liefland. Köln 1858.
  • Fahne 1860a: Anton Fahne, Geschichte der Freiherren und Herren von Hövel, Bd. 1, Abt. 1. Köln 1860.
  • Fahne 1860b: Anton Fahne, Geschichte der Freiherren und Herren von Hövel, Bd. 1, Abt. 2. Köln 1860.
  • Faust 1984: Ulrich Faust (Bearb.), Die Frauenklöster in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen (Germania Benedictina, 11). St. Ottilien 1984.
  • Forst 1890: Hermann Forst, Das Kloster Malgarten vom 15. Jahrhundert bis zu seiner Aufhebung. In: Osnabrücker Mitteilungen 15 (1890), S. 165-216.
  • Von Frank 1970: Karl Friedrich von Frank, Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich und die Österreichischen Erblande bis 1806 sowie kaiserlich österreichische bis 1823, Bd. 2: F-J. Schloss Senftenegg 1970.
  • Von Frank 1972: Karl Friedrich von Frank, Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich und die Österreichischen Erblande bis 1806 sowie kaiserlich österreichische bis 1823, Bd. 3: K-N. Schloss Senftenegg 1972.
  • Von Frank 1973: Karl Friedrich von Frank, Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich und die Österreichischen Erblande bis 1806 sowie kaiserlich österreichische bis 1823, Bd. 4: O-Sh. Schloss Senftenegg 1973.
  • Von Frank 1974: Karl Friedrich von Frank, Standeserhebungen und Gnadenakte für das Deutsche Reich und die Österreichischen Erblande bis 1806 sowie kaiserlich österreichische bis 1823, Bd. 5: Si-Z. Schloss Senftenegg 1974.
  • Fuchs 1947: Aloys Fuchs, Bericht der Abteilung Paderborn über die Vereinsjahre 1943-1946. In: WZ 97 II (1947), S. 83-86.
  • Fürstenberg 1910: Paul Fürstenberg, Geschichte der Burg und Stadt Lippspringe. Paderborn 1910.
  • Gehrken 1844: Franz Josef Gehrken, Chronik des Vereins für Geschichte und Alterthumskunde Westfalens, Abtheilung Paderborn. In: WZ 7 (1844), S. 265-277.
  • Geisberg 1941: Max Geisberg (Bearb.), Die Stadt Münster, Bd. 6: Die Kirchen und Kapellen der Stadt außer dem Dom (Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen, 41/6). Münster 1941.
  • Geisthardt 1972: Fritz Geisthardt, Peter Graf zu Holzappel. In: Neue Deutsche Biographie 9 (1972), S. 571.
  • Gemmeke 1911: Anton Gemmeke, Die Säkularisation des adeligen Damenstifts zu Neuenheerse. In: WZ 69 II (1911), S. 207-324.
  • Gemmeke 1931: Anton Gemmeke, Geschichte des adeligen Damenstifts zu Neuenheerse. Paderborn 1931.
  • Gemmeke 1939: Anton Gemmeke, Geschichte der Armenhäuser und des Armenwesens der Stadt Paderborn bis zum Jahre 1866. Bad Oeynhausen 1939.
  • Gemmeke 1984: Anton Gemmeke, Die Mitglieder der Kalandsbruderschaft in Neuenheerse. In: WZ 134 (1984), S. 203-329.
  • Giefers 1858: Wilhelm Engelbert Giefers, Chronik des Vereins für Geschichte und Alterthumskunde Westfalens, Abtheilung zu Paderborn. In: WZ 19 (1858), S. 369-375.
  • Giefers 1873: Wilhelm Engelbert Giefers, Regesten und Urkunden zur Geschichte des Rittergeschlechts von Thüle zu Thüle bei Paderborn und Thülen bei Brilon nebst einer Uebersicht der Geschichte desselben. Paderborn 1873.
  • Giefers 1880: Wilhelm Engelbert Giefers, Zur Ehrenrettung des Jesuiten Nikolaus Schaten. Paderborn 1880.
  • Giefers 1881: Wilhelm Engelbert Giefers, Copiarium Gerdense. In: WZ 39 II (1881), S. 3-35.
  • Gorges 1892: Max Gorges, Beiträge zur Geschichte des ehemaligen Hochstiftes Paderborn im 17. Jahrhundert unter Dietrich Adolf von der Reck. In: WZ 50 II (1892), S. 1-114.
  • Gottlob 1902: Adolf Gottlob, Die Gründung des Dominikanerklosters Warburg mit einem Anhang: Urkunden und Regesten zur Geschichte des Klosters im 14. und 15. Jahrhundert. In: WZ 60 II (1902), S. 109-175.
  • Gottlob 1904: Adolf Gottlob, Das Diarium der Warburger Dominikaner-Prioren 17. und 18. Jahrhunderts. In: WZ 62 II (1904), S. 1-103.
  • Gottlob 1929: Adolf Gottlob (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Warburg (INA Minden 3). Münster 1929.
  • Grobbel 1911: Theodor Grobbel, Chronik des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn. In: WZ 69 II (1911), S. 377-383.
  • Grobbel 1913: Theodor Grobbel, Chronik des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn. In: WZ 71 II (1913), S. 256-263.
  • Grobbel 1914: Theodor Grobbel, Chronik des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn. In: WZ 72 II (1914), S. 212-216.
  • Grobbel 1915: Theodor Grobbel, Chronik des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn. In: WZ 73 II (1915), S. 266f.
  • Grundmann 1977: Günther Grundmann, Miechowitz. In: Hugo Weczerka (Hrsg.), Schlesien (Handbuch der historischen Stätten). Stuttgart 1977, S. 313f.
  • Haas 1994: Siegfried Haas, Chronik des freiadeligen Gutes Wiggeringhausen und des Dorfes Wasserfall. Köhler und Kolonnen in Diensten des adeligen Hauses Gevelinghausen. Brilon 1994.
  • Häming 1987: Josef Häming, Die Matrikel der ritterschaftlichen Güter in der Provinz Westfalen 1830-1886 und Nachweis ihrer Archive. In: Wolfgang Bockhorst (Hrsg.), Tradita Westphaliae (Westfälische Quellen und Archivverzeichnisse, 13). Münster 1987, S. 595-707.
  • Hagemann 1903: L. Hagemann, Geschichte und Beschreibung der beiden katholischen Pfarreien in Warburg, Teil 1: Die Neustädter Pfarrei. Paderborn 1903.
  • Hageneder 1986: Herta Hageneder (Bearb.), Diarium Lamberg 1645-1649 (Acta Pacis Westphalicae, III C, Bd. 4). Münster 1986.
  • Hamacher 1959: Theo Hamacher, Bedeutende Paderborner Historiker im 19. Jahrhundert. In: Der Heimatbote. Heimatbeilage der Paderborner Nachrichten Nr. 9 (Oktober 1959).
  • Hanneken 1934: Maria Hanneken, Die ständische Zusammensetzung des Paderborner Domkapitels im Mittelalter. In: WZ 90 II (1934), S. 70-170.
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  • Heidenreich 1985/86a: Friedrich Joseph Liborius Heidenreich, Warburger Stammtafeln. Genealogien von Geschlechtern der Stadt Warburg und ihrer Nachbarstädte vom 14. bis ins 18. Jahrhundert, Teil 1 (Beiträge zur westfälischen Familienforschung, 43/44). Münster 1985/86.
  • Heidenreich 1985/86b: Friedrich Joseph Liborius Heidenreich, Warburger Stammtafeln. Genealogien von Geschlechtern der Stadt Warburg und ihrer Nachbarstädte vom 14. bis ins 18. Jahrhundert, Teil 2 (Beiträge zur westfälischen Familienforschung, 43/44). Münster 1985/86.
  • Heidenreich 1986: Friedrich Joseph Liborius Heidenreich, Die Begründer des "Großen Briefes" von 1436 und ihre Familien. In: Mürmann 1986, S. 153-197.
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  • Hengst 1992: Karl Hengst (Hrsg.), Westfälisches Klosterbuch. Lexikon der vor 1815 errichteten Stifte und Klöster von ihrer Gründung bis zur Aufhebung, Teil 1: Ahlen-Mülheim (Quellen und Forschungen zur Kirchen- und Religionsgeschichte, 2). Münster 1992.
  • Hengst 1994: Karl Hengst (Hrsg.), Westfälisches Klosterbuch. Lexikon der vor 1815 errichteten Stifte und Klöster von ihrer Gründung bis zur Aufhebung, Teil 2: Münster-Zwillbrock (Quellen und Forschungen zur Kirchen- und Religionsgeschichte, 2). Münster 1994.
  • Hengst 1996a: Karl Hengst (Hrsg.), Ein Jahrhundert Akademische Bibliothek Paderborn. Zur Geschichte des Buches in der Mitteldeutschen Kirchenprovinz mit einem Verzeichnis der mittelalterlichen Handschriften in Paderborn (Veröffentlichungen zur Geschichte der mitteldeutschen Kirchenprovinz, 10). Paderborn 1996.
  • Hengst 1996b: Karl Hengst, Die Erzbischöfliche Akademische Bibliothek in Paderborn. In: Hengst 1996a, S. 11-37.
  • Henning 1964: Friedrich-Wilhelm Henning, Herrschaft und Bauernuntertänigkeit. Beiträge zur Geschichte der Herrschaftsverhältnisse in den ländlichen Bereichen Ostpreußens und des Fürstentums Paderborn vor 1800 (Beihefte zum Jahrbuch der Albertus-Universität Königsberg/Pr., 25). Würzburg 1964.
  • Hinz 1996: Ulrich Hinz, Verzeichnis der mittelalterlichen Handschriften in Paderborn. In: Hengst 1996a, S. 92-130.
  • Hömberg 1972: Albert K. Hömberg, Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen und ihre Besitzer. Aus dem Nachlaß veröffentlicht. Heft 4: Kirchspiele Alme, Beringhausen-Padberg, Giershagen, Heddinghausen, Obermarsberg und Thülen. Münster 1972.
  • Hömberg 1974a: Albert K. Hömberg, Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen und ihre Besitzer. Aus dem Nachlaß veröffentlicht. Heft 6: Kirchspiele und Gerichte Calle, Meschede und Remblinghausen. Münster 1974.
  • Hömberg 1974b: Albert K. Hömberg, Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen und ihre Besitzer. Aus dem Nachlaß veröffentlicht. Heft 8: Oberamt Fredeburg, Gerichte Oberkirchen und Bödefeld, Kirchspiele Velmede und Eversberg. Münster 1974.
  • Hoffmann 1998a: Christian Hoffmann, Die schriftliche Überlieferung westfälischer Adelsgüter im Archiv des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn (Nordborchen, Bockum, Engar, Essentho). In: Archivpflege in Westfalen und Lippe 47 (April 1998), S. 32-36.
  • Hoffmann 1998b: Christian Hoffmann, "... die alten Schriften auf die Miste geworfen ..." Die Archivalien der Adelsgüter Bockum und Engar im Archiv des Paderborner Altertumsvereins. In: WZ 148 (1998), S. 367-388.
  • Hogrebe 1939: Karl Hogrebe, Die Sauerländer Gogreven, 1. Teil. Nachrichten über die ältesten derselben sowie Geschichte und Genealogie der Freiherrn von Gaugreben. Bigge 1939.
  • Holscher 1883: Ludwig Theodor August Holscher, Die ältere Diöcese Paderborn, nach ihren alten Grenzen, Archidiaconaten, Gauen und alten Gerichten, Teil 5. In: WZ 41 II (1883), S. 159-203.
  • Honselmann 1970: Klemens Honselmann, Ältere Vorarbeiten zu einem Paderborner Schriftstellerverzeichnis. In: WZ 120 (1970), S. 472-476.
  • Honselmann 1972: Wilhelm Honselmann, Zur älteren Geschichte der westfälischen Familie von Bönninghausen. In: WZ 122 (1972), S. 103-132.
  • Honselmann 1974/75a: Klemens Honselmann, Die Mitglieder der Paderborner Abteilung und die Ehren- und korrespondierenden Mitglieder des Vereins in der Gründungszeit. In: WZ 124/125 (1974/75), S. 43-59.
  • Honselmann 1974/75b: Klemens Honselmann, Wilhelm Engelbert Giefers (1817-1880) im Kampf gegen eine Mystifikation. In: WZ 124/125 (1974/75), S. 149-154.
  • Honselmann 1974/75c: Klemens Honselmann, August Potthast (1824-1898). Eine Skizze seines Lebens und seiner Werke. Ein anonymer Nachruf mit einer Einleitung. In: WZ 124/125 (1974/75), S. 155-166.
  • Honselmann/Von Wallthor 1974/1975: Klemens Honselmann/Alfred Hartlieb von Wallthor, Einhundertfünfzig Jahre Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens. In: WZ 124/125 (1974/1975), S. I-XXXIV.
  • Honselmann 1996: Wilhelm Honselmann, Die Direktoren und Mitarbeiter der Bibliothek. In: Hengst 1996a, S. 38-47.
  • Hubatsch 1980: Walter Hubatsch (Bearb.), Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945, Bd. 8: Westfalen. Marburg 1980.
  • Hüser 1820: Mathias Werner Hüser, Chronik der Stadt Arnsberg. Gefertigt im Jahre 1820. Arnsberg 1820.
  • Jöcher 1751: Christian Gottlieb Jöcher, Allgemeines Gelehrten-Lexicon, Teil 3. Leipzig 1751.
  • Kampschulte 1863: H. Kampschulte, Der Almegau. Ein Beitrag zur Beschreibung und Geschichte desselben. In: WZ 23 (1863), S. 192-294.
  • Kessemeier/Koch 1993: Siegfried Kessemeier/Petra Koch, Bischofsländer. Bilder und Dokumente zur Geschichte der westfälischen Bistümer Münster, Osnabrück, Paderborn, Minden (Bildhefte des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Münster, 32). Münster 1993.
  • Keussen 1919: Hermann Keussen (Bearb.), Die Matrikel der Universität Köln, Bd. 2: 1476-1559 (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, 8). Bonn 1919.
  • Von Klocke 1965: Friedrich von Klocke, Das Patriziatsproblem und die Werler Erbsälzer (Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung 7). Münster 1965.
  • Kloft 1984: Jost Kloft (Bearb.), Inventar des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeld-Wildenburg zu Schönstein/Sieg, Bd. 4: 1574-1607 (Landschaftsverband Rheinland, Inventare nichtstaatlicher Archive, 28). Köln 1984.
  • Knust 1938: Heinz Knust, Alexander von Velen (1599-1675). Ein Beitrag zur westfälischen Geschichte. Diss. phil. Münster; Bochum 1938.
  • Kohl 1983: Wilhelm Kohl (Bearb.), Inventar des Stadtarchivs Soest, Bestand A (INA NF 9). Münster 1983.
  • Kohl 1994a: Wilhelm Kohl, Münster, St. Ägidien. In: Hengst 1994, S. 64-68.
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  • Kotthoff 1887: Hermann Kotthoff, Chronik des Vereins für Geschichte und Alterthumskunde Westfalens, Abtheilung Paderborn. In: WZ 45 II (1887), S. 186-194.
  • Kotthoff 1889: Hermann Kotthoff, Chronik des Vereins für Geschichte und Alterthumskunde Westfalens, Abtheilung Paderborn. In: WZ 47 II (1889), S. 197-202.
  • Kuhlmann 1900: Wilhelm Kuhlmann, Chronik des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abtheilung Paderborn. In: WZ 58 II (1900), S. 234-240.
  • Kuhlmann 1905: Bernhard Kuhlmann, Pfarrer Dr. phil. Konrad Mertens. Ein Lebensbild. In: WZ 63 II (1905), S. 110-117.
  • Lahrkamp 1958: Helmut Lahrkamp, Lothar Dietrich Freiherr von Bönninghausen. Ein westfälischer Söldnerführer des Dreißigjährigen Krieges. In: WZ 108 (1958), S. 239-366.
  • Lahrkamp u. a. 1971: Helmut Lahrkamp/Helmut Richtering/Manfred Schöne/Gerhard Theuerkauf (Bearb.), Fürstenbergsche Geschichte, Bd. 3: Die Geschichte des Geschlechtes von Fürstenberg im 17. Jahrhundert. Münster 1971.
  • Lahrkamp 1993: Helmut Lahrkamp, Zur Biographie des Lothar Dietrich von Bönninghausen. In: WZ 143 (1993), S. 63-70.
  • Lahrkamp 1998: Helmut Lahrkamp, Münsters Rolle im Dreißigjährigen Krieg. Kaisertreue Festungsstadt im Alten Reich (Kleine Schriften aus dem Stadtarchiv Münster, 2). Münster 1998.
  • Von Ledebur 1854: Leopold Frhr. von Ledebur, Adelslexicon der preussischen Monarchie, Bd. 1: A-K. Leipzig 1854.
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  • Leesch 1992: Wolfgang Leesch, Die deutschen Archivare 1500-1945, Bd. 2: Biographisches Lexikon. München/London/New York/Paris 1992.
  • Liese 1934: Wilhelm Liese, Necrologium Paderbornense. Totenbuch Paderborner Priester (1822-1930). Paderborn 1934.
  • Linneborn 1911: Johannes Linneborn, Pfarrer Franz Xaver Schrader (+). In: WZ 69 II (1911), S. 373-376.
  • Linneborn 1920: Johannes Linneborn (Bearb.), Inventar des Archivs des Bischöflichen Generalvikariats zu Paderborn (INA Beibd. 2). Münster 1920.
  • Linneborn 1923: Johannes Linneborn (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Paderborn (INA Minden 2). Münster 1923.
  • Linneborn 1924: Johannes Linneborn, Rückblick auf die Geschichte des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens während der ersten hundert Jahre seines Bestehens, A. Die Abteilung Paderborn von 1824-1924. In: WZ 82 (1924), S. IX-XXXVIII.
  • Linneborn 1925: Johannes Linneborn, Neuerwerbungen für das Vereinsarchiv. In: WZ 83 II (1925), S. 161-167.
  • Von der Lippe 1921: Viktor von der Lippe (Bearb.), Die Herren und Freiherren von der Lippe. Urkundliche Familiengeschichte, Bd. 1: Urkundenbuch. Görlitz 1921.
  • Lohrum 1994: Meinolf Lohrum, Warburg, Dominikaner. In: Hengst (1994), S. 420-426.
  • Ludorff 1908: Albert Ludorff (Bearb.), Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Meschede. Mit geschichtlichen Einleitungen von Kaplan F. Brügge (Die Bau- und Kunstdenkmäler Westfalens, 25). Münster 1908.
  • Ludorff 1914: Albert Ludorff (Bearb.), Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Höxter. Mit geschichtlichen Einleitungen von Pfarrer Schrader zu Dringenberg und Pfarrer Gemmeke zu Neuenheerse (Die Bau- und Kunstdenkmäler Westfalens, 37). Münster 1914.
  • Von Lüninck/Fuchs 1947: Ferdinand Frhr. von Lüninck/Alois Fuchs, Bericht der Abteilung Paderborn über die Vereinsjahre 1941-1943. In: WZ 97 II (1947), S. 80-83.
  • Meier 1967: Rudolf Meier, Die Domkapitel zu Goslar und Halberstadt in ihrer persönlichen Zusammensetzung im Mittelalter (mit Beiträgen über die Standesverhältnisse der bis zum Jahre 1200 nachweisbaren Hildesheimer Domherren (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte, 5). Göttingen 1967.
  • Mertens 1883: Conrad Mertens, Chronik des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abtheilung Paderborn. In: WZ 41 II (1883), S. 212-218.
  • Meyenberg 1958: Leonie Meyenberg, Die Geschichte des St. Michaelsklosters nach den Annalen dargestellt. In: Die Paderquellen 17 (1958): Festausgabe zum 300jährigen Bestehen des St. Michaelsklosters in Paderborn 1658-1958, S. 23-156.
  • Meyenberg 1977/81: Leonie Meyenberg, "Der Herr allein war ihr Führer" oder: wie die Lotharinger Chorfrauen-auch Französische Nonnen genannt-nach Paderborn gelangten. In: Die Paderquellen 27 (1977/81), S. 4-13.
  • Meyenberg 1994: M. Leonie Meyenberg, Paderborn, Augustiner-Chrofrauen, genannt Michaelskloster. In: Hengst (1994), S. 256-261.
  • Meyer 1989: Heinrich Meyer (Hrsg.), Essentho. Unser Dorf. Werl 1989.
  • Michels 1957: Paul Michels, Paderborner Inschriften, Wappen und Hausmarken. Gesammelt und ausgewertet für die Familienforschung (Studien und Quellen zur westfälischen Geschichte, 1). Paderborn 1957.
  • Mommsen 1971: Wolfgang A. Mommsen (Bearb.), Die Nachlässe in den deutschen Archiven (mit Ergänzungen aus anderen Beständen), Bd. 1 (Schriften des Bundesarchivs, 17/I). Boppard am Rhein 1971.
  • Mommsen 1983: Wolfgang A. Mommsen (Bearb.), Die Nachlässe in den deutschen Archiven (mit Ergänzungen aus anderen Beständen), Bd. 2 (Schriften des Bundesarchivs, 17/II). Boppard am Rhein 1983.
  • Müller 1958: Wilhelm Müller, Zur Herkunft des bayerischen Feldmarschalls Joachim Christian v. Wahl. In: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 21 (1958), S. 484-489.
  • Müller 1985: Rolf-Dieter Müller (Bearb.), Archiv des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn. Typoskript Paderborn 1985.
  • Müller 1994: Helmut Müller (Bearb.), Die Urkunden des Klosters Bredelar-Texte und Regesten (Landeskundliche Schriftenreihe für das kurkölnische Sauerland, 12). Fredeburg 1994.
  • Müller 1995: Helmut Müller (Bearb.), Die Urkunden des Klosters Dalheim (Westfälische Urkunden-Texte und Regesten, 7). Münster 1995.
  • Müller 1998: Helmut Müller (Bearb.), Urkunden der Propstei Marsberg (Westfälische Urkunden-Texte und Regesten, 8). Münster 1998.
  • Mürmann 1986: Franz Mürmann (Hrsg.), Die Stadt Warburg 1036-1986. Beiträge zur Geschichte einer Stadt, Bd. 1. Warburg 1986.
  • Mütter 1983: Bernd Mütter, Die westfälische Landesgeschichtsforschung zwischen Aufklärung und Historismus und die Gründung des Altertumsvereins in Paderborn 1824. In: WZ 133 (1983), S. 129-154.
  • Neuhaus 1918: Wilhelm Neuhaus, Geschichtliche Nachrichten über das frühere Prämonstratenserkloster Scheda. In: WZ 76 II (1918), S. 59-119.
  • Neuhaus 1982: Helmut Neuhaus, Wilhelm Graf Lamboy. In: Neue Deutsche Biographie 13 (1982), S. 440f.
  • Neuwöhner 1998: Andreas Neuwöhner, Im Zeichen des Mars. Quellen zur Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens in den Stiften Paderborn und Corvey (Studien und Quellen zur westfälischen Geschichte, 35). Paderborn 1998.
  • Nolte 1979: Margret Nolte, Die Familie von Tulen in Geseke. Der Streit um das Erbe. In: Geseker Heimatblätter 37. Jg. (1979), S. 49-53.
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  • Nolte 1982: Margret Nolte, Die Familie (von) Grevenstein in Geseke. In: Geseker Heimatblätter 40. Jg. (1982), S. 10-13.
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  • Potthoff 1994: Marie-Theres Potthoff, Scheda, Prämonstratenser. In: Hengst 1994, S. 324-329.
  • Press 1970: Volker Press, Calvinismus und Territorialstaat. Regierung und Zentralbehörden in der Kurpfalz 1559-1619 (Kieler Historische Studien, 7). Stuttgart 1970.
  • Prinz 1958: Joseph Prinz (Bearb.), Das Archiv des Paderborner Studienfonds, Teil 2: Handschriften (Verzeichnisse westfälischer Archivalien und Handschriftenbestände, 1). Münster 1958.
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  • Rabe von Pappenheim 1891: Gustav Frhr. Rabe von Pappenheim, Die Warburger Burgkapelle und die ehemalige Burgkirche auf dem Wartberge, nebst urkundlichen Nachrichten über mehrere Altäre und Priester derselben. In: WZ 49 II (1891), S. 149-161.
  • Rave 1957: Wilhelm Rave, Alexander II. von Velen. In: Westfälische Lebensbilder 6 (1957), S. 1-13.
  • Reismann 1903: Heinrich Reismann, Chronik des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn. In: WZ 61 II (1903), S. 216-222.
  • Reismann 1904: Heinrich Reismann, Chronik des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn. In: WZ 62 II (1904), S. 236-241.
  • Reismann 1905: Heinrich Reismann, Chronik des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn. In: WZ 63 II (1905), S. 207-214.
  • Reismann 1906: Heinrich Reismann, Chronik des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn. In: WZ 64 II (1906), S. 177-181.
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  • Richter 1903: Wilhelm Richter, Geschichte der Stadt Paderborn, Bd. 2: Bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges. Paderborn 1903.
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  • Richtering 1973: Helmut Richtering (Bearb.), Gerichte des Alten Reiches, Teil 3: Register (Das Staatsarchiv Münster und seine Bestände 2). Münster 1973.
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  • Rohrer/Zacher 1994: Amalie Rohrer/Hans-Jürgen Zacher (Hrsg.), Werl. Geschichte einer westfälischen Stadt, Bd. 1 (Studien und Quellen zur westfälischen Geschichte, 31/1). Paderborn 1994.
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  • Rotermund 1819: Heinrich Wilhelm Rotermund, Fortsetzung und Ergänzungen zu Christian Gottlieb Jöchers allgemeinem Gelehrten-Lexico, Bd. 6. Bremen 1819, ND Hildesheim 1961.
  • Sagebiel/Schütte 1983: Martin Sagebiel/Leopold Schütte (Bearb.), Territorialarchive von Paderborn, Corvey, Reckenberg, Rheda und Rietberg (Das Nordrhein-Westfälische Staatsarchiv Münster und seine Bestände, 4). Münster 1983.
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  • Schmalor 1998: Hermann-Josef Schmalor, Ein unbekanntes Mitgliederverzeichnis der Brakeler Kalandsbruderschaft um 1600 bis 1807. In: Jürgen W. Braun/Ralph Becker (Hrsg.), Festschrift aus Anlass des 75. Geburtstages von Dr. Herbert Engemann (Brakeler Schriftenreihe, 15). Brakel 1998, S. 73-83.
  • Schmidt 1926: Ferdinand Schmidt, Das Stammbuch der Wilhelmina von Hövel im Archiv der Burg Altena. In: Die Heimat. Monatsschrift für Land, Volks und Kunst in Westfalen und am Niederrhein 8 (1926), S. 158-165.
  • Schmitz-Kallenberg 1915: Ludwig Schmitz-Kallenberg (Bearb.), Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren (INA III 1). Münster 1915.
  • Schnabel 1972: Franz Schnabel, Deutschlands geschichtliche Quellen und Darstellungen in der Neuzeit, Teil 1: Das Zeitalter der Reformation 1500-1550. Darmstadt 1972.
  • Schneider/Padberg/Petersmann 1983: Josef Schneider/Heinz-Josef Padberg/Theo Petersmann, Dorfchronik der Pfarrgemeinde Calle. Calle 1983.
  • Schütte 1988/89: Leopold Schütte (Bearb.), Staatsarchiv Münster: Domkapitel Paderborn, 3 Bde. (Veröffentlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen, F 2). Münster 1988/89.
  • Schuler 1984: Thomas Schuler, Malgarten. In: Faust (1984), S. 403-420.
  • Schunder 1955: Friedrich Schunder (Bearb.), Die von Loewenstein. Geschichte einer hessischen Familie, Bd. 3: Tafeln. Lübeck 1955.
  • Seegrün 1984: Wolfgang Seegrün, Oesede. In: Faust (1984), S. 459-471.
  • Seibertz 1869: Johann Suibert Seibertz, Das westfälische Reiterbuch von 1566 und die Matrikel der westfälischen Ritterschaft von 1584. In: Ders. (Hrsg.), Quellen der Westfälischen Geschichte, Bd. 3. Arnsberg 1869, S. 201-254.
  • Von Selle 1937: Götz von Selle (Hrsg.), Die Matrikel der Georg-August-Universität zu Göttingen 1734-1837 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen, IX/1). Hildesheim/Leipzig 1937.
  • Von Spiegel 1956: Raban Frhr. von Spiegel, Geschichte der Spiegel zum Desenberg und v. u. zu Peckelsheim zugleich ein Beitrag zur westfälisch-hessischen Heimatgeschichte, Bd. 2. Typoskript o. O. 1956.
  • Statuten 1910: Statuten des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Allerhöchst bestätigt durch Kabinetts-Ordre vom 7. Januar 1827. In: WZ 68 II (1910), S. 309-313.
  • Von Steinen 1755-1760: Johann Dietrich von Steinen, Westphälische Geschichte, 4 Bde. Lemgo 1755-1760.
  • Stiewe 1913: August Stiewe, Zur Wirtschafts- und Verfassungsgeschichte des Klosters Willebadessen. Diss. phil. Münster; Salzburg 1913.
  • Stöwer 1994: Ulrike Stöwer (Bearb.), Das Archiv des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn e. V.: Die Urkunden bis zum Jahr 1500 (INA NF 14). Münster 1994.
  • Stolte 1893: Bernhard Stolte, Verzeichniss der Büchersammlung des Vereins für Geschichte und Alterthumskunde Westfalens, Abtheilung Paderborn. Paderborn 1893.
  • Stolte 1899: Bernhard Stolte (Bearb.), Das Archiv des Vereins für Geschichte und Alterthumskunde Westfalens, Abtheilung Paderborn, Teil 1: Codices und Acten. Paderborn 1899.
  • Stolte 1905: Bernhard Stolte (Bearb.), Das Archiv des Vereins für Geschichte und Alterthumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn, Teil 2: Urkunden. Paderborn 1905.
  • Suerbaum 1934: August Suerbaum, Geschichte des Klosters Oesede (Veröffentlichungen des Heimatvereins des ehemaligen Kreises Iburg). Osnabrück 1934.
  • Swientek 1968: Horst-Oskar Swinetek (Bearb.), Inventar des Graf v. Spee‘schen Archivs Ahausen (INA NF 2). Münster 1968.
  • Toepke 1886: Gustav Toepke (Bearb.), Die Matrikel der Universität Heidelberg von 1386-1662, Bd. 2: Von 1554 bis 1662. Heidelberg 1886, ND Nendeln/Liechtenstein 1976.
  • Tophoff 1852: Theodor Tophoff, Christian von Braunschweig und Johann Jacob Graf von Anholt. Die Verwüstungen der Stifter Paderborn und Münster in den Jahren 1622-23, größtentheils aus ungedruckten Nachrichten in dem Provinzial-Archive zu Münster und einigen städtischen Archiven. In: WZ 13 (1852), S. 91-189.
  • Von Twickel 1952: Maximilian Frhr. von Twickel, Die verfassungsgeschichtliche Entwicklung und persönliche Zusammensetzung des Hohen Domkapitels zu Münster in der Zeit von 1400-1588. Diss. phil. masch. Münster 1952.
  • Volk 1959: Paulus Volk, Die Generalkapitels-Rezesse der Bursfelder Kongregation, Bd. 3: 1654-1780. Siegburg 1959.
  • Voß 1936: Anton Voß, Patrimonialgerichte im Paderborner Land. In: Westfälische Forschungen 21 (1936), S. 106-115.
  • Weddigen 1804: Peter-Florens Weddigen (Hrsg.), Paderbornische Geschichte. Nach Schatens Annalen, Teil 1, Abt. 3. Lemgo 1804.
  • Wegmann 1969: Dietrich Wegmann, Die leitenden staatlichen Verwaltungsbeamten der Provinz Westfalen 1815-1918 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission Westfalens, XXII 1). Münster 1969.
  • Von Weichs 1967: Engelhart Freiherr von Weichs, Die Mitglieder der Kalandsbruderschaft Meschede. In: WZ 117 (1967), S. 155-246.
  • Weigle 1962: Fritz Weigle (Hrsg.), Die Matrikel der Deutschen Nation in Siena (1573-1738), 2 Bde. (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, 22/23). Tübingen 1962.
  • Wiese 1998: Lothar Wiese, Engeri 918-Engar 1998. In: Die Warte 99 (Herbst 1998), S. 34f.
  • Wolf 1972: Manfred Wolf (Bearb.), Das Archiv des ehemaligen Klosters Grafschaft-Urkunden und Akten (Landeskundliche Schriftenreihe für das kölnische Sauerland, 4). Arnsberg 1972.
  • Wolf 1981: Manfred Wolf (Bearb.), Quellen zur Geschichte von Stift und Freiheit Meschede (Westfälische Urkunden 3). Münster 1981.
  • Wolf 1995: Manfred Wolf (Bearb.), Quellen zur Militärgeschichte der Frühen Neuzeit aus dem Archiv Landsberg-Velen, Findbuch (Veröffentlichungen der Staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen, F 9). Münster 1995.
  • WUB 1: Westfälisches Urkundenbuch Bd. 1: Regesta Historiae Westfaliae accedit Codex diplomaticus, Bd. 1: Von den ältesten geschichtlichen Nachrichten bis zum Jahre 1125. Bearb. und hrsg. v. Heinrich August Erhard. Münster 1847.
  • WUB 4: Westfälisches Urkundenbuch Bd. 4: Die Urkunden des Bisthums Paderborn vom J. 1201-1300. Bearb. v. Roger Wilmans und Heinrich Finke. Münster 1874/1894.
  • WUB 7: Westfälisches Urkundenbuch Bd. 7: Die Urkunden des kölnischen Westfalens vom J. 1200-1300. Bearb. vom Staatsarchiv Münster. Münster 1908.
  • WUB 9: Westfälisches Urkundenbuch Bd. 9: Die Urkunden des Bistums Paderborn 1301-1325. Bearb. v. Joseph Prinz. Münster 1972/1993.
  • Wurm 1925: Hermann Joseph Wurm, Vertrag zwischen dem "Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn" (Altertumsverein) und der Bischöflichen Akademischen Bibliothek zu Paderborn (Bibliothek) über die Nutzung von Vereinsbibliothek und Vereinsarchiv. In: WZ 83 II (1925), S. 184-186.
  • Wurm 1928a: Hermann Joseph Wurm, Bernhard Stolte. In: WZ 85 II (1928), S. 202-207.
  • Wurm 1928b: Hermann Joseph Wurm, Chronik der Abteilung Paderborn. In: WZ 85 II (1928), S. 223-229.
  • Wurm 1932: Hermann Joseph Wurm, Johannes Linneborn. In: WZ 89 II (1932), S. 220-224.
  • Wydenbruck-Loe 1939: Ferdinand Maria von Wydenbruck-Loe, Urkundenbuch der adeligen Familie von Wydenbruck. Neuausgabe und Erläuterung von Franz Flaskamp (Quellen und Forschungen zur Natur und Geschichte des Kreises Wiedenbrück, 53). Gütersloh 1939.