spacer
header
Startseite
Ihr Verein!
Mitglied werden!
Sammlungen
Bibliographie
Kunststücke
Biographien
WZ online
Jetzt online:
Aktuell 1 Gast online
 
Startseite arrow Veranstaltungen

Veranstaltungen
Vorheriger Monat Vorheriger Tag Nächster Tag Nächster Monat
Jahresansicht Monatsansicht Wochenansicht Heute Suchen Zum ausgwählten Monat wechseln
Ausstellungsbesuch Drucken
Samstag, 17. Mai 2008, 13:00 - 18:30 Aufrufe : 2474

„König Lustik!? – Jérôme Bonaparte und der Modellstaat Westphalen"

Hessische Landesausstellung 2008 in Kassel, Museum Fridericianum 

Samstag, 17. Mai 2008

13.00 Abfahrt Paderborn, Liboriberg, Ecke Liboristraße

13.05 Abfahrt Paderborn, Hauptbahnhof, Busbahnhof

14.30 Museum Fridericianum, Führung durch die Ausstellung

16.15 Gelegenheit zum Kaffeetrinken in einem dem Museum benachbarten Café

17.15 Abfahrt 

8.30 Ankunft in Paderborn 

Zur Ausstellung:

Die vom 19. März bis zum 29. Juni 2008 laufende Ausstellung präsentiert eines der schillerndsten Kapitel in der Geschichte der Stadt Kassel und des Landes Hessen. Sie zeigt die Licht- und Schattenseiten eines jungen Herrschers und seines reformorientierten  Staates am Beginn der Moderne. „König Lustik“ war der Spottname Jérôme Bonapartes, der von 1807 bis 1813 von Kassel aus das Königreich Westphalen regierte, eine großflächige, aber nur kurzlebige Staatsschöpfung seines Bruders Napoleon, in der dieser überwiegend außerhalb  Westfalens liegende preußische, hessische, braunschweigische und thüringische Territorien zusammengefasst hatte. Zu den im eigentlichen Sinne westfälischen Teilen des neuen Staatsgebildes gehörte u. a. auch das ehemalige Hochstift Paderborn. Als Modellstaat sollte das Königreich ein Vorbild für die übrigen deutschen Länder sein. Das Ausmaß der Neuerungen war gewaltig. Alle Lebensbereiche waren betroffen. Westphalen erhielt die erste Verfassung und das erste Parlament auf deutschem Boden. Die Verfassung und der Code Napoléon garantierten die Gleichheit aller Untertanen vor dem Gesetz, die Religionsfreiheit beendete die rechtliche Diskriminierung der Juden. Der Zunftzwang im Handwerk erlosch. Verwaltung und Justiz wurden ohne Rücksicht auf die überkommenen Strukturen nach französischem Vorbild reorganisiert und modernisiert. Das ausgeprägte Bedürfnis des jungen Königs nach Repräsentation, höfischem Prunk und ausschweifenden Festen – daher sein Spottname – brachte für seine Hauptstadt einen enormen kulturellen Aufschwung mit sich. Für den Hof wurden aus Paris prächtige Möbel und Tafelsilber importiert, die bedeutendsten Maler Frankreichs arbeiteten für den König. Die heimischen Künstler und Kunsthandwerker orientierten sich an diesen französischen Vorbildern. In Malerei, Kunsthandwerk, Architektur und Mode setzte sich der Empire-Stil durch. Anspruch und Wirklichkeit des Modellstaates klafften jedoch auseinander. Das Königreich musste riesige Geldsummen an Frankreich abführen, hohe Steuern und staatliche Zwangsanleihen belasteten die Bürger. Handel und Gewerbe litten unter der Kontinentalsperre. Für die Eroberungszüge Napoleons musste Jérôme Truppenkontingente stellen, tausende westphälische Soldaten kehrten von den Schlachtfeldern nicht zurück. In der Bevölkerung machte sich Unmut breit. Er entlud sich schließlich in mehreren Aufständen, die blutig niedergeschlagen wurden. Nach der Völkerschlacht von Leipzig brach Westphalen 1813 unter dem Ansturm russischer und preußischer Truppen innerhalb weniger Tage zusammen. Der König floh nach Frankreich.   Die Ausstellung zeigt bedeutende Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen, darunter im Auftrag Napoleons aus den kurfürstlichen Sammlungen geraubte Spitzenwerke der Malerei, die nun nach 200 Jahren für die Dauer der Ausstellung erstmals wieder nach Kassel zurückkehren.  

Teilnahmegebühr für Fahrt, Eintritt und Führung: 35,00 EUR. Verzehrkosten sind selbst zu tragen.

Anmeldungen bis Samstag, 10. Mai 2008, schriftlich beim Verein, Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv), 33095 Paderborn, gegen Abbuchung (nur für Vereinsmitglieder) oder bei der Bonifatius-Buchhandlung, Liboristr. 1-3, 33098 Paderborn, gegen Barzahlung.     

Hinweis: Vom 18. April bis zum 7. September zeigt das Museum Schloss Wilhelmshöhe die Begleitausstellung „Weißes Gold  für „König Lustik“ – Jérôme Bonaparte und die Königliche Porzellanmanufaktur Fürstenberg“.

Zurück

spacer
Veranstaltungen
« < November 2017 > »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3
Homepage zu Favoriten
Seite zu Favoriten
Als Startseite
Text
Larger FontSmaller Font

 
© 2017 Altertumsverein Paderborn e. V.
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.
spacer