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Naturbausteine in der Baugeschichte von Paderborn und Umgebung Drucken
Dienstag, 10. Februar 2015, 19:30 - 21:00 Aufrufe : 1550

Ulrich Kaplan, Gütersloh
Naturbausteine in der Baugeschichte von Paderborn und Umgebung

Am Dienstag, den 10. Februar 2015 hält Ulrich Kaplan um 19.30 Uhr in der Theologischen Fakultät Paderborn (Kamp 6, Hörsaal 2) einen Vortrag zum Thema Naturbausteine in der Baugeschichte von Paderborn und Umgebung.

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Westportal der Bußdorfkirchei in Padeborn

Naturbausteine prägen Stadtbilder und Teile der Kulturlandschaft Westfalens. So bestimmen auch heute noch lokale Naturbausteine wesentlich das äußere Erscheinungsbild Paderborns. Ulrich Kaplan aus Gütersloh lässt die Zuhörer mit entdecken, dass die hellen Kalksteine aus unmittelbaren Umgebung Paderborns vom Mittelalter bis in die Neuzeit hinein das bevorzugte Baumaterial waren. Ergänzt wurden diese stets durch Sandsteine aus dem Egge-Gebirge. Hier geht der Vortragende der Frage nach, wo die alten Steingruben lagen, aus denen das Material für Quader, Säulen und Bauwerksplastik stammt. Sind diese beiden Naturbausteine wohlbekannt, fallen die vorrangig in romanischen Bauabschnitten eingesetzten Sinterkalksteine kaum auf, weil sie sich nur wenig von anderen Kalksteinen abheben. Sie können heute noch an einigen Stellen in der Kaiserpfalz und im Dom entdeckt werden. Die Paderborner Sinterkalksteine stammen von Salzkotten. Neues Gebiet betritt er mit der Suche nach der Herkunft der im Paderborner Dom reichhaltig vorkommenden Dekorsteine. Dazu begibt er sich auf die Suche nach alten geologischen Aufschlüssen im Raum Marsberg – Diemelsee. Hier existieren noch die Spuren alter Aufschlüsse für Alabaster, Mehlstein und schwarzen Marmor. Er geht der Frage nach, warum die in benachbarten Regionen weit verbreiten Naturbausteine Rüthener Grünsandstein und Anröchter/Soester Stein kaum in Paderborn verbaut wurden. An Beispielen erläutert er die neuzeitliche Verwendung von Naturbausteinen im Stadtbild von Paderborn und die Restauration historischer Mauerwerke.

Mit Steinen und Fossilien ist Ulrich Kaplan wohlvertraut. Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt er sich mit der Geologie und Paläontologie Westfalens. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt auf Ablagerungen der Kreidezeit. Seine Arbeitsergebnisse flossen in über 80 Publikationen ein. So veröffentlichte er u.a. ein Buch über die historischen Naturbausteine des Münsterlandes und seiner Umgebung und eine Publikation zur Geologie des mittelalterlichen Steinbruchs des Bischofs Meinwerk und zum historischen Gebrauch regionaler Naturbausteine in Paderborn. In Anerkennung für seine Arbeiten erhielt er die Zittel-Medaille der Paläontologischen Gesellschaft und den Wilke-Preis der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie.

 

 

 

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