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Hightech für alte Scherben! Drucken
Dienstag, 8. Mai 2012, 19:30 - 21:30 Aufrufe : 1816

Röntgenspektroskopische Untersuchungen an Fensterscherben des Paderborner Domes

Der Paderborner Dom während der Ausgrabungen 1979; Das Foto zeigt den Grabungsbereich des Westquerhauses vor der Roten Pforte während der Ausgrabung mit dem Ausgrabungsteam. Foto: Dr. Norbert Börste, 1979 (Nr. 0309)
Archäologie ist heute eine Hightech-Disziplin, die nicht nur auf die interdisziplinäre, sondern längst auch auf internationale Zusammenarbeit setzt. Ihre Methoden führten nun bei der Untersuchung der mittelalterlichen Fensterfragmente des Paderborner Domes zu neuen Erkenntnissen: Im Juni werden die ersten Ergebnisse der Paderborner Domfensterforschung in New York auf einer internationalen Konferenz im Metropolitanmuseum vorgestellt.
 
Prof. Josef Hormes, (Universität Saskatoon, Kanada) berichtet über das spannende Projekt in der Vortragsreihe des Altertumsvereins Paderborn am Dienstag, 8. Mai 2012 um 19.30 Uhr an der Theologischen Fakultät Paderborn (Kamp 6, Hörsaal 2) und erklärt dabei anschaulich die  neuen technische Analyseverfahren. Mit ihren modernen Untersuchungsmethoden können die Glasspezialisten heute viel über altes Glas herausfinden: Im ägyptischen Glas finden sie vor allem die Asche von bestimmten Salzpflanzen, in römischem Glas Mineralnatron, während im mitteleuropäischen, mittelalterlichen Glas besonders verschiedene Baum-Aschen vorkommen. Neue Analysen helfen auch den Paderborner Wissenschaftlern, die Vorgänge der regionalen Glasproduktion besser zu verstehen. Professor Josef Hormes hat die archäologischen Fensterscheibenreste aus der Paderborner Domgrabung von 1978 bis 1983 untersucht und kann wichtige Hinweise zur Herkunft des Glases, zur Verwendung der Farbpigmente (Glasfärbung) und zum Alter der Fundstücke geben.
 
Der kanadische Wissenschaftler stellt in seinem Vortrag beim Altertumsverein zwei spezielle Röntgentechniken vor: die Röntgenfluoreszenz und die Röntgenabsorptionsspektroskopie. Die Röntgenfluoreszenz ermittelt die Elementzusammensetzung ohne das historische Material zu beschädigen (incl. von Spurenelementen, die in extrem geringer Konzentration vorliegen). Die Röntgenabsorptionsspektroskopie ermöglicht außerdem eine ebenfalls zerstörungsfreie “chemische Analyse” von Elementen. Diese neuen Methoden bringen aber nicht nur detaillierte wissenschaftliche Erkenntnisse, sie helfen den Forschern auch künftig bei der Konservierung und Restaurierung der historischen Funde.
Ort: Theologische Fakultät Paderborn (Kamp 6, Hörsaal 2)

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