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Die Malereien in Kreuzgang von Kloster Dalheim Drucken
Dienstag, 28. Februar 2012, 19:30 - 21:00 Aufrufe : 2179

 Bestand und Restaurierungskonzept

Am Dienstag, dem 28. Februar 2012, berichtet Dr. Helga Fabritius (LWL-Landesmuseum für Klosterkultur) im Rahmen der Vortragsreihe des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens um 19.30 Uhr über das Restaurierungskonzept an den historischen Wandmalereien im Kloster Dalheim.
 
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Mit ihrem Kreuzgang schufen sich die Augustiner Chorherren in Dalheim im 15. Jahrhundert ein architektonisches Abbild ihres Paradieses auf Erden. Vierflügelig angelegt und mit reichen Wandmalereien verziert, bildete er das Zentrum der spätgotischen Klosteranlage. Doch die Säkularisation brachte 1803 das Ende: Das gesamte Kloster wurde aufgehoben, der Kreuzgang stark beschädigt, sein südlicher Flügel sogar komplett zerstört. Die Malerei in den restlichen Gewölbebereichen überdauerte jedoch unter schützenden Tünchen auch die Zeit nach der Säkularisierung des Klosters, in der der Kreuzgang als Stallung genutzt wurde, erstaunlich gut. Erst in den 1970er Jahren konnten die einzigartigen Malereien wieder freigelegt werden. Jeder der Kreuzgangflügel hat ein eigenes Erscheinungsbild: Die Gewölbe unterscheiden sich in den Schmuckformen ebenso wie im Bildprogramm. Und doch fügen sie sich heute – einerseits durch die Ergänzung des 1824 zerstörten Gewölbes im südlichen Kreuzgangflügel, andererseits durch die jüngst abgeschlossenen Restaurierungsarbeiten an der Malsubstanz – wieder zu einem stimmigen Ganzen zusammen.
Die Restaurierungsarbeiten an der Wandmalerei des Kreuzgangs wurden notwendig, da dieser vom Umbau der Klosteranlage in ein modernes Museum betroffen war. Der erste Bauabschnitt 2005-2007 umfasste zunächst West- und Gästeflügel. Daher wurde 2007 auch die Wandmalerei des westlichen Kreuzgangflügels restauratorisch bearbeitet. Gleichzeitig wurde ein Restaurierungskonzept für die Malerei aller Kreuzgangflügel erstellt. Die Notwendigkeit dieser umfassenden Maßnahme ergab sich durch den zweiten Bauabschnitt (2008-2010), der die Sanierung und Aufstockung des Süd-, Ost- und Nordflügels betraf. Der Abschluss dieser Arbeiten bietet nun den Anlass, das angewandte Restaurierungskonzept vorzustellen und den Gesamtbestand der Dalheimer Kreuzgangmalereien zu analysieren und zu präsentieren.

Bildzeilen: Dr. Helga Fabritius ist wissenschaftliche Referentin der Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur und ausgewiesene Fachfrau spätmittelalterlicher Wandmalerei. Sie entwickelte 2006 die Spiegeltische als Präsentationsmittel der Dalheimer Gewölbemalereien – sie sind in neu gestalteter Form seit 2010 Teil der Dauerausstellung in Kloster Dalheim.


Ort: Theologische Fakultät Paderborn, Kamp 6, Hörsaal 2.

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