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Die barocke Verglasung des Paderborner Domes (mit Lichtbildern) Drucken
Dienstag, 15. November 2011, 19:30 - 21:30 Aufrufe : 1327

Dr.Gerd Dethlefs, Münster

Die barocke Verglasung des Paderborner Domes (mit Lichtbildern)

Das Licht im Paderborner Dom ist bis heute ein zentrales Element des sakralen Bauwerks. Seit dem Mittelalter wurden die Fenster des Paderborner Domes in seinen jeweiligen Bauzuständen mit vermutlich 20 unterschiedlichen Verglasungen ausgestattet.Während man über das Aussehen der älteren, mittelalterlichen Ausgestaltung der Paderborner Domfenster bis 1650 so gut wie nichts weiß, fließen in den Jahrzehnten nach dem Dreißigjährigen Krieg die Quellen ausreichend dicht, um eine ziemlich genaue Vorstellung der barocken  Domverglasung zu gewinnen, deren Reste erst 1945 verloren gingen.

Selbst einige Bildquellen sind vorhanden, so ein Entwurf für ein Wappenfenster des Fürstbischofs Ferdinand von Fürstenberg. Auch in der Zeit der Aufklärung folgte man dem Trend der Zeit und baute sehr schlichte und helle Fenster ein - und so ist die Domverglasung in kultur-, sozial- und  geistesgeschichtlicher Hinsicht ein Spiegel ihrer Zeit.

Dieser Vortrag findet als Begleitveranstalung zur Ausstellung "Die Lichtgewänder einer Kathedrale - am Beispiel des Paderborner Domes" statt.

Ein vom Historischen Museum im Marstall von Schloß Neuhaus und der Glasmalerei Peters, Paderborn, getragenes und durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstütztes interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Farbverglasung des Paderborner Domes vom Mittelalter bis in die Neuzeit konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Ergebnisse sollen im kommenden Jahr in unserer  Reihe „Studien und Quellen zur westfälischen Geschichte“ veröffentlicht werden.

Von der Glasmalerei geht eine besondere Faszination aus. Meist verbindet man sie mit großen Kirchenräumen, die ihre ursprüngliche Farbverglasung scheinbar lückenlos bewahrt haben. Aber nur in seltenen Fällen, wie den Kathedralen von Chartres und Sevilla ist dieses wirklich der Fall. Gerade die Verglasung von Kirchenräumen unterliegt dem Zeitgeist. Zu allen Zeiten wurden Verglasungen der Mode entsprechend ausgetauscht oder verändert. Am Beispiel des Paderborner Domes wird das Thema Farbverglasung aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Seit dem Mittelalter wurden die Fenster des Paderborner Domes in seinen jeweiligen Bauzuständen mit vermutlich ca. 20 unterschiedlichen Verglasungen ausgestattet.

Weitere Informationen zur Ausstellung Lichtgewänder einer Kathedrale (Flyer)

Historisches Museum im Marstall

 

Ort: Ort: Theologische Fakultät Paderborn, Kamp 6, Hörsaal 2.

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