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Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis PDF Drucken E-Mail

 
Paderborn/Bielefeld. Der diesjährige Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens (Abteilung Paderborn) geht an die Bielefelder Historikerin Dr. Bärbel Sunderbrink. Der Altertumsverein Paderborn, einer der ältesten Geschichtsvereine Deutschlands, fördert seit 1991 hervorragende Arbeiten junger Historiker zur Geschichte Ost- und Südwestfalens. Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Festaktes am 15. Dezember im Historischen Saal der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld statt.
 
Die Laudatio auf die Preisträgerin hält der Historiker Prof. Peter Brandt, Leiter des Lehrgebietes Neuere Deutsche und Europäische Geschichte am Historischen Institut der FernUniversität in Hagen. Zum 100. Geburtstag seines Vaters hat der Sohn des Altbundeskanzlers Willy Brand die Biographie „Mit anderen Augen. Versuch über den Politiker und Privatmann Willy Brandt“ veröffentlicht.
 

Über die ausgezeichnete Forschungsarbeit
Deutschland lag von 1806 bis 1813 im Machtbereich des französischen Imperiums. So auch Minden-Ravensberg, das zum Königreich Westphalen gehörte. Nur wenige Jahre existierte das von Jérôme Bonaparte, dem jüngsten Bruder Napoleons, von Kassel aus regierte Königreich. Nach der Völkerschlacht bei Leipzig vor 200 Jahren ging es in den Befreiungskriegen unter. Der kurzlebige Staat zeichnete sich durch revolutionäre Neuerungen aus und bereitete der Moderne den Weg. Er war der erste Verfassungsstaat auf deutschem Boden und garantierte erstmals Grundrechte wie die Religionsfreiheit.
Die preiswürdige Arbeit legt ihren Fokus auf die „Herrschaft vor Ort“, auf das Handeln der bürgerlichen und altständischen Eliten sowie die Einstellung der breiten Bevölkerung. Dabei spielt auch Bielefeld als Hauptort des gleichnamigen Distrikts eine besondere Rolle. Hier trug das Wirtschaftsbürgertum die neue politische Ordnung mit. Die Arbeit hat dazu beigetragen, das von der deutschen Geschichtswissenschaft lange verfochtene und tief in der kollektiven Erinnerung verankerte Geschichtsbild von der französischen „Fremdherrschaft“ zu revidieren. Dabei ist besonders der vollzogene Perspektivwechsel von der Durchsetzung von oben auf die Praxis der Rezeption und Wahrnehmung von unten hervorzuheben.
 
Die Preisträgerin
Dr. Bärbel Sunderbrink hat an der FernUniversität in Hagen nebenberuflich studiert und anschließend promoviert. In Bielefeld ist sie als langjährige Mitarbeiterin des Stadtarchivs bekannt. Sie hat für die Stadt wichtige Überlieferungen, z.B. der Dürkoppwerke, gesichert und eine aktive historische Bildungsarbeit betrieben. Zuletzt sind von ihr die Veröffentlichungen "Frauen in der Bielefelder Geschichte“ und „Der Schlosshof. Gutshof-Gasthaus-Jüdisches Lager“ erschienen. Seit dem 1. November 2013 ist sie Leiterin des Stadtarchivs Detmold.

Über den Preis

Der 1824 gegründete Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens ist einer der ältesten Geschichtsvereine Deutschlands. Der Verein vergibt seit 1991 jährlich den bislang mit 2.500 EUR dotierten Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis. Mit diesem nach dem Gründer des Vereins benannten Preis werden Arbeiten junger Historiker zur Landesgeschichte Ost- und Südwestfalens ausgezeichnet. Bisher wurden 16 Dissertationen, zwei Habilitationen und eine Magisterarbeit mit dem Meyer-Preis ausgezeichnet.

 

Jetzt für das Jahr 2015 bewerben...

Der nach dem Vereinsgründer Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer benannte Preis des Altertumsvereins Paderborn wird seit 1991 verliehen. Er richtet sich an engagierte Nachwuchshistoriker und wird für hervorragende Arbeiten zur Geschichte Ost- und Südwestfalens vergeben. Die Auszeichnung ist mit 2.500 Euro dotiert. Bewerbungen und Vorschläge für das Jahr 2014 (Arbeit in doppelter Ausfertigung) müssen bis zum 31. Oktober 2013 beim Vereinsdirektor oder bei der Vereinsgeschäftsstelle eingereicht werden. Die Satzung des Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preises kann hier eingesehen werden:

Satzung

Die Bewerbungen sind zu richten an:

Vereinsdirektor:
Dr. Andreas Neuwöhner
E-Mail:

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Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Paderborn e.V.
Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv)
33095 Paderborn
Tel.: 05251/881595
Fax: 05251/882047
E-Mail:
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