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Geschichte - 150 Jahre Altertumsverein PDF Drucken E-Mail

Honselmann / Hartlieb v. Wallthor
Einhundertfünfzig Jahre Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens (1974/75)

Nach langjährigen Bemühungen, von denen der Plan der Gesellschaft für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, den Paul Wigand und August von Haxthausen im Juni 1820 veröffentlichten, das älteste gedruckte Zeugnis ist [FN1], wurde die Gründung eines Vereins in einer Zusammenkunft, zu der Domkapitular Ignaz Liborius Meyer in Paderborn historisch interessierte Persönlichkeiten aus Westfalen eingeladen hatte, am 19. Juli 1824 beschlossen. Aus der Stadt Paderborn hatten sich sechs Herren eingefunden, sieben weitere kamen aus den adeligen Häusern Erpernburg bei Brenken und Heringhausen bei Lippstadt, aus Büren, Höxter und Kirchhundem, dazu noch 2 Herren aus Arolsen. Ihren Beitritt zu einem zu gründenden Verein hatten einige Herren zugesagt, die der Versammlung nicht beiwohnen konnten, Oberpräsident Freiherr Ludwig von Vincke in Münster sowie vier Herren in Corvey, Minden, Stadtberge (Marsberg) und Rüthen. Domkapitular Meyer eröffnete die Sitzung und erklärte, es habe »sowohl das hohe Oberpräsidium der Provinz diesen für nützliche Zwecke bestimmten Verein beifällig genehmigt, als auch die Königliche Regierung zu Minden durch ein anher erlassenes Rescript diese Versammlung zur Förderung geschichtlicher Studien approbiert und sich anerkennend darüber geäußert« [FN2]. Daraufhin »hat die Versammlung sich zu einem dauernden Geschichtsverein constituiert und ihre Sitzung eröffnet« [FN3].

Der Hinweis auf die Zustimmung des Oberpräsidiums in Münster und der Regierung in Minden dürfte andeuten, warum seit dem Aufruf von 1820 vier Jahre vergehen mußten, bevor der westfälische Geschichtsverein gegründet werden konnte. Das allgemeine Landrecht für die preußischen Staaten sah zwar Gesellschaften als erlaubt an, »deren Zweck mit dem gemeinen Wohl bestehen kann«. Für solche Vereine, »die sich zu einem fortdauernden gemeinnützigen Zwecke verbunden haben«, war aber eine Genehmigung des Staates notwendig, der auch die Satzungen zu billigen hatte. Vor 1848 war die Erteilung von Korporationsrechten eine Sache der Gesetzgebung. Damit lag die Bestätigung des Vereins beim König selbst [FN4].

Die Sitzung in Paderborn hat also erst stattgefunden, als man durch die Behörden die Möglichkeit der Bestätigung erkundet hatte. Ein vorläufiger Zusammenschluß war aber notwendig, um Statuten festzulegen. Diese sind damals in der von Domkapitular Meyer vorgeschlagenen Form angenommen worden [FN5]. Als sich dann am 21. September 1825 der Schwester-Verein in Münster bildete, der mit dem Paderborner Verein in der Person des Oberpräsidenten von Vincke ein gemeinsames Curatorium haben sollte, wurden weitere Modifikationen für die Statuten vorgeschlagen. Der nun in Münster, wohl unter Mitwirkung des Oberpräsidenten, erarbeitete zweite vorläufige Entwurf [FN6] wurde mit der Bitte um Bestätigung des Vereins vom Curator an den Staatsminister Freiherrn von Altenstein weitergereicht, der am 16. Dezember 1826 seinen Bericht darüber dem König einreichte. Am 7. Januar 1827 erteilte der König dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens und den Statuten des Vereins seine Bestätigung [FN7]. Damit hat der Verein knapp zweieinhalb Jahre nach seiner vorläufigen Gründung auch die notwendige Rechtsgrundlage erhalten. Sie ist durch die späteren gesetzlichen Ordnungen des Vereinswesens nicht beeinträchtigt. Der Verein ist als ganzes sowohl wie in jeder der beiden Abteilungen als staatlich anerkannte Rechtspersönlichkeit anzusehen [FN8].

In der Gründungssitzung hielt Hofgerichtsadvokat Dr. Joseph Sommer ein richtungsweisendes Referat über die Aufgaben des Vereins. Er sah sie in der Arbeit an den Quellen der Geschichte. Er wies auf die Archive hin, in denen die vom Staat in der Säkularisation erworbenen dokumentarischen Überlieferungen der aufgehobenen kirchlichen Institute zusammengefaßt waren. Ihre Ordner (Meyer und Wigand) seien anwesend. Von der Arbeit im Verein erhoffte er mit der Zeit »vollständige Codizes diplomatici«, da man hier weit mehr leisten könne, als wenn bloß die große Frankfurter Gesellschaft (zur Herausgabe der Monumenta Germaniae Historica, gegr. 1819) gelegentlich sich unserer Geschichte als eines kleinen Teils ihrer großen Aufgabe annehme. Ihm lag aber auch das Anliegen am Herzen, sich in der Erforschung des einzelnen nicht zu zersplittern, sondern auch die großen Zusammenhänge zu sehen. Er war sich klar darüber, daß die Zahl derer klein sei, die sich für diese Arbeit interessierten und die Herausgabe eines Codex diplomaticus als Subscribenten fördern würden. »Die Geschichte von Westfalen« sei »bisher kein Gegenstand des öffentlichen Unterrichts, während die Begebnisse der Phönizier und Parther und Meder von solchem Unterrichte nicht ausgeschlossen sind«. Er schloß mit einem Aufruf zur Beteiligung an der Erforschung der Westfälischen Geschichte [FN9].

Sommers Forderung nach einer Veröffentlichung der Urkunden Westfalens ist nicht unerhört verhallt. Der Verein hat die Herausgabe eines Westfälischen Urkundenbuches als seine vornehmste und erste Aufgabe gesehen und sich überhaupt der Sammlung und Veröffentlichung westfälischen und historischen Schrifttums angenommen, zu der er in beiden Abteilungen Archive und Bibliotheken anlegte wie er in seinen Museen Gegenstände der Kunst und des Brauchtums gesammelt hat. Von Anfang an hat ihn auch die Vorgeschichte und Frühgeschichte und Sammlung von Funden aus prähistorischer und frühgeschichtlicher Zeit beschäftigt. Dabei sollte »die Tendenz des Vereins nie eine andere als eine rein wissenschaftliche sein«. [FN10]

Die Herren, die sich zur gemeinsamen Arbeit an der Geschichte Westfalens zusammengeschlossen hatten, betrachteten sich allesamt als Westfalen. Noch lagen die Zeiten nicht lange zurück, da der Name Westfalen ein Stammesgebiet bezeichnete. Es war politisch zu einem »Westfälischen Kreis« zusammengefaßt gewesen, der im Norden die Grafschaften Emdern, Oldenburg und Delmenhorst, im Osten die Grafschaften Hoya, Schaumburg und Spiegelberg, im Süden die Grafschaften Waldeck und Marck und das Herzogtum Westfalen (kurköln. Sauerland), im Westen die Herzogtümer Berg und Cleve umfaßte [FN11]. In der neuen Provinz Westfalen waren nur die vom Wiener Kongreß dem Königreich Preußen zugesprochenen westfälischen Landschaften vereinigt, vermehrt um das Siegerland, das nichtwestfälisch war. Der Verein wollte sich um die Geschichte der von den Westfalen geprägten Landschaften bemühen. Das Bewußtsein, daß auch das nördliche Waldeck, das Lipperland, die Grafschaft Pyrmont und ebenso das Osnabrücker Land zu Westfalen gehörte, war noch lebendig. Besonders deutlich wurde das, als man nach der Bestätigung des Vereins und der Satzungen durch den König 1827 daranging, die nichtwestfälischen Mitglieder des Vereins, denen man eine Teilnahme an den Vereinssitzungen bei den damaligen Verkehrsverhältnissen nicht zumuten konnte, als korrespondierende Mitglieder zu bezeichnen und mit den Ehrenmitgliedern in einer Liste zusammenzufassen. Daß darunter auch einige in Westfalen wohnende Mitglieder waren, die wohl von vornherein eine Beteiligung an den Zusammenkünften nicht zusagen wollten [FN12], ist hier nicht von Bedeutung. Die Herren aus Corbach und Arolsen, aus dem Lipperland und aus Pyrmont waren in Paderborn ordentliche Mitglieder, wie die Abteilung Münster auch Osnabrücker Herren aufnahm.

Die korrespondierenden und Ehren-Mitglieder waren von der Abteilung Paderborn schon aufgenommen, bevor sich die Abteilung Münster gebildet hatte. Sie sind zunächst auch weiterhin von der Abteilung Paderborn verzeichnet worden, wie die von Wigand veröffentlichte Liste und die von Brand geschriebene ausweisen. Sie waren aber dem ganzen Verein zugeordnet, wie denn auch die Neumitglieder, die bei einer der Abteilungen die Mitgliedschaft erwarben, damit Mitglieder des Gesamtvereins waren. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wenn auch die Mitgliedsbeiträge den Kassen der Abteilungen zukommen und durch die Abteilungen verausgabt werden. So schwierig das auch aussieht, so hat es doch das Einvernehmen zwischen den Abteilungen nicht getrübt.

Ein Blick auf die Zahl der Mitglieder zeigt bedeutende Unterschiede zwischen den Gründungsjahren und der heutigen Zeit auf. Diese Unterschiede sind viel tiefer, als sie sich beim oberflächlichen Zuschauen erkennen lassen, und in der Verschiedenartigkeit der Zeitverhältnisse begründet. 1824 hatten sich Männer zusammengetan, die bei ihren Zusammenkünften die historische Arbeit fördern wollten. Das war nur möglich, wenn der einzelne sachkundig war. So hing denn auch die Aufnahme neuer Mitglieder von dem Votum der Versammlung ab: Nur wer bereits geschichtlich gearbeitet hatte, wurde als Mitglied vorgeschlagen und gewählt. Daß es bei einer solch strengen Begrenzung des Mitgliederkreises doch zu einer relativ guten Beteiligung an den Versammlungen kam, wie es für die Abteilung Paderborn die mit dem Mitgliederverzeichnis 1824-1836 veröffentlichte Tabelle erkennen läßt, ist in Anbetracht der damaligen Verkehrsverhältnisse erstaunlich und erfreulich. Darin lag aber auch der Grund für ersprießliche Tätigkeit in den ersten Jahrzehnten nach der Gründung. Die Veröffentlichung des Urkundenbuches für die Zeit bis 1200 in den Jahren 1847-1851 war nur durch die unverdrossenen Vorarbeiten beider Abteilungen seit Gründung des Vereins möglich.

Eine Änderung wurde schon früh herbeigeführt durch eine Neuordnung der Vereinszeitschrift. An die Stelle des von Wigand herausgegebenen Archivs für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, das von 1825-1838 erschien und von den einzelnen Interessenten innerhalb und außerhalb des Vereins bezogen werden mußte, trat 1838 die in Münster erscheinende Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde Westfalens, die von den beiden Direktoren des Vereins als Organ des Vereins herausgegeben und den Mitgliedern als Gegengabe für ihren Beitrag geliefert wurde. Nunmehr lag die redaktionelle und finanzielle Verantwortung für die Zeitschrift bei den Vorständen der beiden Abteilungen. Eine Erhöhung der Mitgliederzahl konnte das Aufbringen der Kosten für das neue Unternehmen erleichtern. Das Publikationsorgan vermochte nun auch solche Personen erreichen, die an den Versammlungen nicht teilnehmen und an den wissenschaftlichen Aufgaben, die der Verein sich gesetzt hatte, nicht mitarbeiten konnten; es konnte diese an den Verein näher heranführen. Tatsächlich steigen in diesen Jahren die Mitgliederzahlen. Einzelheiten erübrigen sich hier, da sie aus dem Beitrag von Hildegard Ditt in diesem Bande zu ersehen sind.

Eine weitere Förderung erreichten beide Abteilungen des Vereins durch Verlegung ihrer Hauptversammlungen in auswärtige Städte. Die Voraussetzung dazu bot das um die Mitte des 19. Jahrhunderts entstehende Eisenbahnnetz in Westfalen. Einen ersten Versuch machte die Abteilung Paderborn mit einer Versammlung am 11. September 1855 in Arnsberg, die allerdings vor allem eine besondere Ehrung für Johann Suitbert Seibertz und eine Anerkennung der regen Teilnahme einer Arnsberger Gruppe an den Arbeiten des Vereins sein sollte. Man konnte immerhin damals bis Soest die Bahn benutzen. Seit 1860 hat aber die Paderborner Abteilung ihre Hauptversammlungen, begünstigt durch die neuen Verkehrsmöglichkeiten, fast regelmäßig auswärts gehalten. Münster hat die erste auswärtige Versammlung erst 1892 geplant, konnte sie aber wegen Cholera-Gefahr nicht durchführen und hat erstmals 1895 in Warendorf eine Jahrestagung auswärts abgehalten. Aber erst seitdem man mit Omnibussen jeden Platz erreichen und mit der Hauptversammlung kulturgeschichtlichen Exkursionen verbinden konnte, hat man auch in Münster (seit 1958) fast regelmäßig die Hauptversammlungen auswärts gehalten.

Wenn hier Grundzüge der Weiterentwicklung des Vereins zur Sprache kommen, darf ein Aspekt nicht verschwiegen werden. Das ganze 19. Jahrhundert hindurch war der Altertumsverein eine Männergesellschaft. In der Paderborner Abteilung hat man erst bei der Hauptversammlung in Brilon 1901 des Besuches einer Dame gedacht, der Dichterin Johanna Baltz, die der Versammlung ein Gedicht gewidmet hatte.

In der Abteilung Münster hatte man 1862 begonnen, im Winterhalbjahr historische Probleme in Vorträgen einem weiteren Kreis vorzutragen. In Paderborn ist das seit der Übernahme der Geschäfte des Vereins durch Pfarrer Konrad Mertens 1880 geschehen. Diese Einrichtung ist in beiden Abteilungen mit Erfolg durchgeführt worden. Da auch die Presse über diese Vorträge berichtete, wurden weite Kreise der Bevölkerung mit historischen Fragen bekannt, aber auch, was noch wichtiger ist, mit der Geschichte der Heimat und ihrer kulturellen Überlieferung vertraut.

Seit 1909 gibt der Verein auch eine zweite Zeitschrift heraus, die sich schlicht »Westfalen« nennt. Sie sollte ursprünglich »Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens und des Landesmuseums der Provinz Westfalen« in vier Heften bringen und so stets über das Neueste unterrichten können. Die Zahl der Hefte ist verschiedentlich noch vermehrt worden, bis man wieder auf die Vierzahl zurückkam, obwohl seit Jahren aus Gründen der Portoersparnis das Erscheinen eines Jahresbandes oder von zwei Halbjahrheften die Regel bildet.

Der Verein hat sich von Anfang an der Unterstützung staatlicher Organe erfreut. Dazu gehört als erstes die Bewilligung der Portofreiheit für Sendungen des Vereins vom 27. September 1825. Darüber hat Eugen Müller berichtet [FN13]. In der Herbstversammlung in Paderborn am 18.9.1826 hatte die Nachricht, daß der König eine Beihilfe von 200 Reichstalern bereits bewilligt und die gleiche Summe für die drei folgenden Jahre für die Veröffentlichungen des Vereins zugesichert hatte »die lebhafteste und freudigste Sensation« erregt. Da der Verein mit seiner Arbeit Aufgaben übernahm, die im Interesse der Öffentlichkeit lagen, hat später die Provinzialverwaltung bzw. der Landschaftsverband den Verein durch Zuwendung von Beihilfen gefördert. Ohne diese wäre der Verein nicht in der Lage gewesen, seine Vorhaben so zu erfüllen, wie das im Laufe der 150 Jahre geschehen ist. Hier ist sowohl an die dokumentarischen und musealen Sammlungen der beiden Abteilungen des Vereins zu denken, wie auch an die große Zahl der Veröffentlichungen. Ein systematisches Verzeichnis aller Aufsätze, die in den drei Zeitschriften des Vereins, in Wigands Archiv, in der Westfälischen Zeitschrift und der Zeitschrift Westfalen erschienen sind, sowie aller sonstigen im Auftrage des Vereins oder einer Abteilung herausgegebenen Schriften ist in Vorbereitung und wird in Kürze eine Übersicht darüber bieten. Es soll die bisher erschienenen beiden Register über den Inhalt der Bände 1-50 und 51-75 der Westfälischen Zeitschrift nicht ersetzen, sondern zu ihnen hinführen. Ein eingehendes Register zur Zeitschrift Westfalen und für die Westfälische Zeitschrift von Band 76 an sind gleichfalls in Arbeit.

Damit soll die kurze Übersicht über die Geschichte des Gesamtvereins in den 150 Jahren seines Bestehens beendet werden, damit von der Entwicklung der beiden Abteilungen eingehend berichtet werden kann.


ANMERKUNGEN
1 Siehe den Abdruck in WestfZ 124/125, S. 29.
2 Vgl. hierzu die im Staatsarchiv Detmold aufbewahrten Schriftstücke der Regierung in Minden, die F. G. Hohmann in einem eigenen Beitrag in der WestfZ 124/125 veröffentlicht.
3 Einen Auszug aus dem Protokoll hat P. Wigand gleich nach der Versammlung als vierseitigen Druck herausgegeben. Später hat er ihn in seinem Archiv für Geschichte und Altertumskunde Westfalens Bd. 1 (1825), S. 2-6 erneut abgedruckt.
4 Allgemeines Landrecht für die preußischen Staaten, hrsg. Mit Komm. von C. F. Koch, T. 2, 2. Aufl. 1857, Tit 6, § 1,2 und §§ 25, 26.
5 Vgl. den Abdruck in WestfZ 124/125, S. 40.
6 Die Statuten vom 28.11.1826 finden sich in Wigands Archiv Bd. 2, S. 96-100.
7 Wigands Archiv Bd. 2, S. 216.
8 Allg. Landrecht (wie Anm. 4), S. 513f., Anm. 7.
9 Der Vortrag ist in Wigands Archiv Bd. 1, H. 1, S. 7-10, veröffentlicht.
10 So die Statuten in § 1. Wie Anm. 5, WestfZ 124/125, S. 96.
11 Eine Karte von etwa 1720: Circuli Westfaliae in omnes Suds statutus et provincias accurate divisi Nova et exacta Tabula edita sumptibus Joh. Baptistae Homann Noribergae (o. J.) stellt es so dar. – P. Casser, Der Niederländisch-Westfälische Reichskreis, in: Der Raum Westfalen, Bd. 2, 2 (1934), S. 35ff., weist darauf hin, daß dieser Reichskreis "auch kurz der Westfälische Kreis" genannt wurde. Er zeigt, wie westfälische Gebiete zu anderen Kreisen kamen und nichtwestfälische dem Westfälischen Kreis zugerechnet wurden. Dazu ist auch J. D. von Steinen, Westphälische Geschichte, Bd. 1 (Lemgo 1755) zu vergleichen, der im Kap. 1: "Von dem Lager und Grenzen" den Westfälischen Kreis behandelt und auf die Unterschiede in der Zuweisung von Landesteilen zum Kreis spricht (S. 4ff.); Casser hat im obengenannten Artikel v. Steinen übersehen. – Hier ist die Karte von Homann nur herangezogen, um zu zeigen, daß das westfälische Land von der preußischen Provinz nicht voll erfaßt wurde.
12 So Koppe in Minden, der der Entfernung wegen sich an den Versammlungen nicht beteiligen wollte und zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Vgl. die Aktenveröffentlichung von F. G. Hohmann in WestfZ 124/125.
13 E. Müller, 33 Jahre Portofreiheit für den "Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens" (1825-1857), WestfZ 85 (1928), S. 286-289.

(Aus: Westfälische Zeitschrift 124/125, 1974/1975, S. I-VI)

 
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