Ihr Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V.
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Künstler, Autodidakt und Historiker – am 12. März vor 220 Jahren wurde der Paderborner Zeichenlehrer Franz-Joseph Brand (1790-1869) in Paderborn geboren. Dr. Hermann-Josef Schmalor, Direktor des Altertumsvereins Paderborn, gibt in der Vortragsreihe des Altertumsvereins Paderborn am 9. März 2010 um 19.30 Uhr an der Theologischen Fakultät Paderborn (Kamp 6, Hörsaal 2) interessante Einblicke in das Leben und das Werk des Paderborner Künstlers und stellt seinen umfangreichen Nachlass vor.  Franz Joseph Brand war das vierte Kind einer Paderborner Familie. Er besuchte das Gymnasium und studierte von 1807 bis 1809 Philosophie in der Paderstadt. Seit 1812 unterrichtete er an der Paderborner Trivialschule. Sein kärgliches Gehalt bestand aus dem Schulgeld der rund 60 Schüler, was damals kaum genug zum Überleben war. |
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„Gleiche Sorgfalt widmen wir allen Denkmälern der Vorzeit, um die Überbleibsel alter Kunst und Tradition zu erforschen und zu erhalten – Altertümer aller Art werden wir sammeln...,“ schrieben die Gründungsväter des Altertumsvereins Paderborn Paul Wigand und August von Haxthausen schon im Jahr 1819. Die Sammlung und Erforschung von Archivalien, Büchern, Münzen sowie Kunst- und Alltagsgegenständen betreiben die Mitglieder des Altertumsvereins bis heute mit Leidenschaft. |
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Geschichte aus dem Acker Brilon. Viele Jahrhunderte ist es her, dass an der Burg Altenfels bei Rösenbeck auch eine Kirche stand. Die regionale Geschichtsforschung vermutete lange, dass es sich hier um einen Gründungsbau des Klosters Bredelar handelte. Diese These ist nun durch archäologische Untersuchungen widerlegt. „Wir haben viele neue Ergebnisse, die die Zeit zwischen Gründung und Zerstörung der Kirchwüstung in Brilon-Rösenbeck beleuchten“, sagt Grabungsleiterin Sonja Herzig. Sie wurde für ihre wissenschaftliche Grundlagenforschung jetzt mit dem Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis des Altertumsvereins Paderborn ausgezeichnet. Im Briloner Rathaus fand am Sonntag mit Bürgermeister Franz Schrewe und weiteren Ehrengästen die Preisverleihung statt. „Wir freuen uns, dass wir erstmals auch eine hervorragende Magisterarbeit berücksichtigen können“, erklärt Vereinsdirektor Hermann-Josef Schmalor. Der Preis, der vom Altertumsverein bisher 19mal verliehen wurde, ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert. Die Volksbank Brilon unterstützte den wichtigen Förderpreis in diesem Jahr mit 500 Euro. Bisher wurden zwei Habilitationen und 16 Dissertationen mit dem Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis ausgezeichnet. |
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Der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V., zumeist kurz Altertumsverein genannt, wurde 1824 als einer der frühesten historischen Vereine in Deutschland gegründet. Wir sind ein Verein nicht nur für Historikerinnen und Historiker, sondern für alle, die Freude an der Erforschung und Darstellung der westfälischen Geschichte haben.
Ca. 1.000 Mitglieder, vorwiegend aus den Regierungsbezirken Arnsberg und Detmold, verbunden durch das gemeinsame historische Interesse an Westfalen, gehören derzeit der Abteilung Paderborn an. Im Regierungsbezirk Münster sind die Freunde der westfälischen Geschichte in der Vereinsabteilung Münster, unserem 1825 gegründeten Schwesterverein, organisiert. Herbstrundbrief 2009 |
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